Nur noch einer hat Hausverbot im Freibad

Egelsbach - Nach dem Ärger um den Vorwurf eines sexuellen Übergriffs zeichnet sich eine leichte Entspannung der Situation ab. Von Holger Borchard

Das Hausverbot im Freibad gegen die Vorstandsmitglieder des Bad-Fördervereins ist aufgehoben. „Sie dürfen ab sofort wieder ins Bad“, erklärte Bürgermeister Rudi Moritz am Mittwoch. Vorausgegangen war ein ausführliches Gespräch mit Vereinsvertretern am Dienstagnachmittag.

Bekanntlich hatte die Gemeindeverwaltung sowohl die Führungsspitze der DLRG als auch der Bad-Förderer mit dem Bann belegt, nachdem ein Vorstandsmitglied beider Vereine einen der Schwimmmeister des sexuellen Übergriffs beschuldigt hatte. „Dass die Person, die Auslöser dieses Eklats war, das Bad weiterhin nicht betreten darf, versteht sich von selbst“, betont der Bürgermeister.

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Erledigt sei die Angelegenheit für die Verwaltung trotz der versöhnlichen Töne beider Vereine längst nicht, so Moritz. „Erstens behalten wir uns weitere Schritte gegen den Urheber vor und zweitens werden wir das Verhältnis zwischen Gemeinde und Förderverein auf ganz neue Fundamente stellen“, kündigt Moritz an. „Bis auf Weiteres wird der Förderverein keine Arbeiten im Freibad leisten. Wie mir gesagt wurde, soll es im August eine Mitgliederversammlung geben, bei der ein neuer Vorstand gewählt wird. Und mit diesen neuen Leuten werde ich gerne über einen neuen Anfang sprechen.“

Rubriklistenbild: © dpa

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