„Ein Geschenk des Himmels“

Tierherberge-Mitarbeiter freuen sich über nagelneuen Transporter

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Allzeit gute Fahrt im „Pfoten-Express“: Die Tierherberge Egelsbach und der Tier-Rettungsdienst Frankfurt sind stolze Besitzer eines neuen Transporters, gestiftet vom Deutschen Tierschutzbund. 

Egelsbach - Gute Freunde mit gut gefülltem Portemonnaie kann jeder gebrauchen, so auch der Tier-Rettungsdienst Frankfurt. Der Verein, der die Egelsbacher Tierherberge betreibt, freut sich über ein nagelneues Auto. Zur Verfügung gestellt hat es der Deutsche Tierschutzbund. Von  Holger Borchard

Der „Tierherberge-Pfoten-Express“ wartet mit einigen Besonderheiten für optimalen Hundetransport auf. „Ohne ein zuverlässiges Transportfahrzeug ist die Versorgung von Tierheimtieren praktisch unmöglich“, sagt Corinna Michaelis, stellvertretende Vorsitzende des Tier-Rettungs-Dienstes Frankfurt, Trägerverein des Hundedomizils nahe des Egelsbacher Flugplatzes. „Wir haben uns mit unserem in die Jahre gekommenen Wagen schon länger von Reparatur zu Reparatur gehangelt – und immer gehofft, dass er es noch eine Weile tut“, verrät Michaelis. Für eine zuverlässige, gebrauchte Alternative fehlte das Geld, was die Mitglieder zwischenzeitlich schon fast verzweifeln lassen habe.

Umso gelungener war die freudige Überraschung, dass der Deutsche Tierschutzbund dem Verein – ebenso wie weiteren 49 Mitgliedsvereinen – ein neues Fahrzeug zur Verfügung stellt. Es handelt sich um einen Opel Combo, den die Empfänger gleich mal auf den Namen „Tierherberge-Pfoten-Express“ getauft haben. „Das Auto ist für uns ein Geschenk des Himmels“, betont Michaelis und dankt dem Dachverband von bundesweit mehr als 740 Tierschutzvereinen und rund 550 Tierheimen. „Mit seinem Engagement ist der Tier-Rettungs-Dienst für den praktischen Tierschutz vor Ort unverzichtbar“, sieht Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, einen würdigen Empfänger.

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Der „Tierherberge-Pfoten-Express“ verfügt über „innere Werte“ wie eine Klimaanlage und Entlüftung bis in den Laderaum, ein fest installiertes Trenngitter für die Verkehrssicherheit aller Insassen und den Blickkontakt zum Laderaum. „Undurchsichtige Seitenscheiben im Laderaum vermindern optische Reize und senken dadurch den Stresspegel für die Tiere während der Fahrt“, sagt Michaelis.

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