„Lassen uns nicht auf der Nase herumtanzen“

Vorfälle am Berliner Platz haben Konsequenzen

Egelsbach - Den kriminellen Eskalationen von Ende August/Anfang September rund um Bürgerhaus und Berliner Platz – provoziert durch eine Gruppe von rund 30 Jugendlichen und jungen Leuten (wir berichteten) – setzen Gemeinde, Polizei und der Verein für Jugendsozialarbeit und Jugendkulturförderung eine gemeinsame Präventions- und Deeskalationsstrategie entgegen.

„Die Situation hat sich seit zwei Wochen spürbar beruhigt und wir werden mit einigen Maßnahmen dafür sorgen, dass das so bleibt“, gibt Bürgermeister Tobias Wilbrand die Inhalte des „Krisengipfels“ vom Donnerstag wieder. .

„Rund um das Bürgerhaus soll besser ausgeleuchtet werden, Sträucher und Hecken, die als Verstecke dienen, werden gestutzt und es wird ein Schild angebracht, auf dem zu lesen sein wird, dass sich nach Anbruch der Dunkelheit niemand mehr auf dem Platz vor Bürgerhausanbau und Kita aufzuhalten hat“, kündigt Wilbrand an. Parallel werde der Verein weiterhin Kontakt zu den auffälligen Jugendlichen suchen. „Es gibt eine Schnittmenge, die sich zeitweise unten im Jugendzentrum und oben in schlechter Gesellschaft aufhält – die wollen wir erreichen“, sagt Wilbrand.

Über allem stehen freilich das Gesetz und die Ansage: „Die Gemeinde lässt sich nicht auf der Nase herumtanzen.“ Insofern werde die Polizei weiterhin regelmäßig vor Ort kontrollieren. (hob)

Tag der offenen Tür auf dem Flugplatz Egelsbach: Bilder

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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