zwischen Frankfurt und Darmstadt

Votum für den schnellen Radweg

Egelsbach - An der Gemeinde Egelsbach wird die geplante Raddirektverbindung zwischen Frankfurt und Darmstadt nicht scheitern – auch wenn die FDP genau dies gerne gesehen hätte: Mit großer Mehrheit haben die Gemeindevertreter in der jüngsten Sitzung der Radschnellweg-Planung im Grundsatz zugestimmt.

Damit ist der Weg frei, um alle administrativen Weichen (Gutachten, Anträge Zuschüsse, Bau-Ausschreibungen etc.) stellen zu können, so auch und gerade für den geplanten Kreisel auf der Kreisstraße 168. Der Gemeindevertreterbeschluss beinhaltet auch die Freigabe des Egelsbacher Anteils an den Kosten für Planung und Bau in Höhe von maximal 1,91 Millionen Euro. „Inzwischen ist festgelegt, wie die Radroute verlaufen soll“, berichtet der im Rathaus zuständige Projektkoordinator Michael Schmidt. So wird etwa vom Bahnhof aus ein Radfahrstreifen durch den Bereich Molkeswiese angelegt und diverse Feldwege werden fahrtechnisch aufgemotzt. „Schon bald werden erste Beleuchtungstests an der Strecke erfolgen“, verrät Schmidt.

Die FDP lehnte als einzige Fraktion das Vorhaben ab – aus Kostengründen. „Die Idee des Landes mag ja schön sein, aber dann soll das Land seine Wünsche gefälligst auch komplett selbst bezahlen“, stellte Axel Vogt fest. Den FDP-Fraktionschef konterte Husni Celik (CDU) im Sinne der Mehrheit: „Wir werden doch nicht als einzige Kommune aus diesem sinnvollen Gemeinschaftsprojekt ausscheren!“ (hob)

Das richtige Modell: Wer braucht welchen Radhelm?

Rubriklistenbild: © dpa

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