Klammernschnitzer-Brunnen

Wahrzeichen in Ortsmitte wieder vorzeigbar

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Acht Arme hat der Wasserspeier auf dem Kirchplatz. Die Sanierung hat dem Egelsbacher Wahrzeichen sichtbar gut getan – Dank gilt allen Spendern.

Egelsbach - Er ist Mittelpunkt des Orts, Wahrzeichen und Treffpunkt und gibt sogar einem Fest den Namen: Klarer Fall, die Rede ist vom Klammernschnitzerbrunnen. Der Wasserspender auf dem Kirchplatz erstrahlt zur schönen Jahreszeit in frischem Glanz. Von Holger Borchard 

Dafür haben etliche Egelsbacher gesorgt, indem sie für die von Geschichtsverein und Gemeinde beauftragte Brunnensanierung gespendet haben. Andere – namentlich der Pfadfinderstamm „Weiße Rose“ und die „Initiativen für ein lebenswertes Egelsbach“ (ILE) – wollen sich in den kommenden Monaten um die Pflege des Brunnens, des Kirchplatzes und des gegenüberliegenden Bürgerplatzes kümmern.

Das Spendenkonto: Geschichtsverein Egelsbach, Stichwort: „Brunnensanierung 2014“, IBAN: DE47506521240033115270 BIC: HELADEF1SLS.

Das erste und wichtigste Kapitel ist so gut wie abgeschlossen: „Die Sanierung des Sandsteins ist erledigt, auch die Imprägnierung wurde aufgebracht. In der Folge war der Brunnen eine Zeit lang abgedeckt, weil er trocknen musste, jetzt geht der Spengler noch mal kurz ran und dann kann der Blumenschmuck angebracht werden“, fasst Bürgermeister Jürgen Sieling zusammen. Sein Dank gilt allen Privatleuten und Institutionen, deren Geldspenden die Sanierung zu verdanken ist. „Die Gemeinde freut sich natürlich noch über jede weitere Spende“, fügt Sieling hinzu. „Das Geld wird zweckgebunden eingesetzt, beispielsweise würden Sitzgelegenheiten oder Fahrradständer dem Zentrum des Orts noch gut zu Gesicht stehen.“ Zu guter Letzt nennt der Rathaus-Chef einen Termin zum Vormerken: „Am 27. Mai wird es eine kleine offizielle Feier am Brunnen geben, bei der wir allen Spendern Dank sagen wollen.“

Kennen Sie die Wahrzeichen und ihre Städte?

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Pfadfinder und ILE wollen heute Abend das erste Mal zur Tat schreiten. „Zum Pflegeprogramm gehört vor allem das Gießen der Blumen in den Kübeln und Steinblöcken“, skizziert ILE-Frontfrau Ulrike Brandhorst. Das Bewässerungsfahrzeug des Bauhofs könne diese nämlich nicht ansteuern. „Außerdem werden unsere acht- bis zwölfjährigen Helfer darauf achten, dass Unkraut und Müll auf den Plätzen nicht überhand nehmen“, sagt Brandhorst. Ihr Wink mit dem Zaunpfahl: „Die Plätze zeigen sich so, wie wir alle mit ihnen umgehen.“

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