Auseinandersetzung um Zukunft

Kreis: Bei Tierherberge Justiz am Zug

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Egelsbach - In der Auseinandersetzung um die Zukunft der Tierherberge hat aus Sicht des Kreises nun die Justiz das Wort.

Bekanntlich stehen sich die Behörde und der Tier-Rettungsdienst Frankfurt, der das Hundedomizil am Flugplatz betreibt, sowohl in einem bau- als auch tierschutzrechtlichen Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt gegenüber.

Ein „Gedankenaustausch“ zur Sache zwischen ihm, Erster Kreisbeigeordneter Claudia Jäger und Egelsbachs Bürgermeister Jürgen Sieling sei insofern erst mal zweitrangig, teilt Landrat Oliver Quilling mit. „Die momentan maßgebliche Frage ist, ob der Verein gewerbsmäßigen Hundehandel betreibt oder nicht“, betont Quilling. Der Kreis habe wiederholt darauf hingewiesen, dass eine Erlaubnis für gewerbsmäßigen Tierhandel beantragt werden müsse, sofern die Tierherberge weiterhin Tiere aus dem Ausland aufnehmen und gegen Entgelt abgeben wolle.

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„Dieser Antrag wurde nicht gestellt.“ Ehe in dieser Sache kein Gerichtsentscheid getroffen ist, seien weitergehende konkretere Überlegungen zum Standort oder baulichen Voraussetzungen „nicht sinnvoll“, so der Landrat. Abgesehen davon gelte das Vergleichsangebot des Gerichts, dem der Kreis bereits zugestimmt habe. „Wenn die Tierherberge sich verpflichtet, auf die Aufnahme neuer Tiere zu verzichten, wird der Kreis im Gegenzug nichts unternehmen, bis im Hauptverfahren entschieden ist.“

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