Der Zukunftsmusik den Weg bereitet

Die einen nennen es vorausschauend, die anderen sinnlos: In der neuen Fassung des Regionalen Flächennutzungsplans werden etwa drei Hektar Acker-, Wiesen- und Parkfläche vis-a-vis des Flugplatzes zum „Sondergebiet Hotel“.
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Die einen nennen es vorausschauend, die anderen sinnlos: In der neuen Fassung des Regionalen Flächennutzungsplans werden etwa drei Hektar Acker-, Wiesen- und Parkfläche vis-a-vis des Flugplatzes zum „Sondergebiet Hotel“.

Egelsbach ‐ Die einen nennen es vorausschauend, die anderen sinnlos: In der neuen Fassung des Regionalen Flächennutzungsplans werden etwa drei Hektar Acker-, Wiesen- und Parkfläche vis-a-vis des Flugplatzes zum „Sondergebiet Hotel“. Von Holger Borchard

Der Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main hat die von der Gemeinde beantragte Umwidmung im Süden Egelsbachs vor kurzem abgesegnet.

Die planungsrechtliche Basis zum wie auch immer gearteten Bau eines Herbergsbetriebs ist damit geschaffen – ein potenzieller Investor freilich ist weit und breit nicht in Sicht. Die parallel zur Kontroverse um den Verkauf der Flugplatz-Anteile geräuschvoll angetretene Geldgeber-Garde für den Bau eines Luxus-Hotels ist umso geräuschloser in der Versenkung verschwunden, und selbst realistischer dimensionierten Bauprojekten hat die Wirtschaftskrise einen Riegel vorgeschoben.

Wir sprechen über Zukunftsmusik“, betont denn auch Bürgermeister Rudi Moritz. „Aber die Zukunft könnte näher sein, als so mancher meint. Ich rechne damit, dass schon im Laufe der kommenden zwei Jahre ein neuer Investor den Hotelbau anpackt, schließlich wird die Entwicklung rund um den Flugplatz weitergehen.“ Das gelte vermutlich auch für den projektierten, fünf Hektar großen Gewerbe-Airpark – „obwohl da jetzt schon länger Funkstille herrscht“, so Moritz.

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