Einschulung

Wegen Corona: Grundschule begrüßt Erstklasskinder an drei Tagen

Die Einschulungsfeier für Erstklasskinder der Stephan-Gruber-Schule und ihre Eltern geriet in der Bürgerhalle Eppertshausen zur gelungenen und den Umständen entsprechend kindgerecht-würdigen Veranstaltung.
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Die Einschulungsfeier für Erstklasskinder der Stephan-Gruber-Schule und ihre Eltern geriet in der Bürgerhalle Eppertshausen zur gelungenen und den Umständen entsprechend kindgerecht-würdigen Veranstaltung.

Wegen Corona-Vorsichtsmaßnahmen finden auch Einschulungen in einem anderen Rahmen statt als sonst. So auch in Eppertshausen. Dort wird drei Tage lang eingeschult.

Eppertshausen – Zu einer „etwas anderen Einschulungsfeier“ begrüßte die Schulleiterin der Stephan-Gruber-Schule, Marion Lehr, am Montag die 22 Erstklassschüler der 1a mit ihrer Lehrerin Amelie Mühlbauer nebst jeweils zwei Begleitpersonen und Bürgermeister Carsten Helfmann in der Bürgerhalle. Doch auch unter den Pandemiezwängen gelang es Schulleitung und allen Beteiligten, eine schöne, wenngleich abgespeckte Feier zu gestalten. In der Halle durften die Gäste auf ihren in Zweiergrüppchen auf Abstand gestellten Plätzen den obligatorischen Mund-Nase-Schutz abnehmen, die Schüler, die ab diesem Moment in ihrem künftigen Klassenverband waren, ebenfalls, und dies ohne den sonst üblichen eineinhalb Metern Abstand.

Gegenüber Einschulungen vergangener Jahre war es auffällig still im großen Saal der Halle. Richtig laut wurde es aber in dem Moment, als sich die Abc-Schützen mit ihren Zuckertüten präsentieren durften, die zuvor noch die Eltern in Obhut hatten.

Und damit waren die Neuen auch schon ganz in ihrem Element und dem der Schulhymne, die gemeinsam intoniert wurde. Sie beginnt programmatisch mit „erleben, erfahren erkennen – gemeinsam packen wir es an“. Damit wenigstens die Eltern ins Lied einstimmen konnten, wurde der Text auf die Leinwand auf der Bühne geworfen.

Einschulung im Zeichen von Corona.

Schulleiterin Lehr und Konrektorin Christiane Lachheb lasen etwas aus einem illustrierten Kinderbuch vom Lukas vor. Bürgermeister Carsten Helfmann hatte neben besten Wünschen zum Schulstart Brotdosen und Gummibärchen für jeden Schüler im Gepäck. Und er berichtete vom „kleinen Eppertshäuser“, der auf Plakaten auf die Schulwege im Ort hinweist.

Auf den Weg in ihren neuen Klassenraum machten sich sodann auch schon die Erstklässler mit ihrer Lehrerin, derweil die Eltern in der Halle noch nützliche schulische Ratschläge erhielten, denn in die Klassen und Schulräume durften sie Corona wegen nicht folgen.

Am Dienstag (18.08.2020) und Mittwoch (19.08.2020) werden zwei weitere erste Klassen der Stephan-Gruber-Schule auf gleichem Wege eingeschult – alles Covid-19-konform und wesentlich weniger aufwendig als in der Vergangenheit. Doch die Eltern waren es zufrieden. Die Schüler kannten es nicht anders und drängten alle darauf, dass es jetzt endlich los geht mit dem gar nicht so furchtbar ernsten Ernst des Lebens. (Thomas Meier)

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