Eppertshäuser Ferienspiel-Angebot

Burger als Delikatesse servieren

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Mit großem Spaß und unter professioneller Betreuung kochten 20 Kinder jetzt mit Roland Groh und Team in der modernen Gastro-Küche des Bürgerhauses Eppertshausen „Burger und Co“. Das Sieben-Gänge-Menü war nicht nur sehr lecker und überaus gesund, es schmeckte auch den Bediensteten des Rathauses, die traditionell eingeladen wurden.

Eppertshausen - Spiel, Spaß, Genuss und Gesundheit kommen nicht zu kurz, wenn Roland Groh und sein Team mit Kindern kochen. Eine Sieben-Gänge-Menü wurde jetzt in der Bürgerhalle gezaubert, an dem sich auch das Verwaltungspersonal labte. Von Thomas Meier 

Die 15 Programmpunkte der Eppertshäuser Ferienfreizeit bieten unterschiedlichste Abwechslung für die Kinder. Besonders beliebt ist das „Kochen mit Roland Groh und Team“, das in diesem Jahr vom Namensgeber nebst seinen Helfern Dieter Hüllmandel, Brigitte Steinmetz, Petra Thiel und Michael May geboten wurde. Seit 20 Jahren steht der nicht nur lukullische, sondern auch sehr lehrreiche Exkurs in die leichte und leckere Küche auf dem Programm der Spiele. Und auch in diesem Jahr gab es mehr Bewerbungen, als mit den 20 Kindern, die schließlich dabei waren, aufgenommen werden konnten. „Burger und Co“ lautete das Motto, und aufgezeigt wurde von den Maîtres, dass man die Fleischklopse nach US-Vorbild auch durchaus mal anders zubereiten und mit weiteren Speisenabfolgen servieren kann, als nur mit Pommes, Limo und einem Softeis danach.

„Der Burger kann gesund, kreativ oder klassisch sein, so wie ihr ihn zubereitet“, erklärte Groh den erwartungsvoll dreinschauenden und lernwilligen „Köchen für einen Tag“. Viele Jungs waren unter den Kindern, die sich in der modernen, mit variabelsten Maschinen ausgestatteten Küche der Bürgerhalle tummeln durften. Allen gemein war die Vorab-Versprechung, dass zum Schluss alle selbst gemachten Speisen auch selbst verspachtelt werden sollten.

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Reißenden Absatz fanden wieder die „Würstchenraketen“, die bei keinem der bislang 20 Ferienfreizeit-Kochseminare fehlen durften.

Groh und Co. hatten die große Küchenorgie generalstabsmäßig vorbereitet. Für die Klopse gab es nur feinstes Rinder- und Geflügelfilet, das in den Fleischwolf kam. Für die Sesambrötchen lag zwar ein abgepackter Folien-Sixpack aus dem Discounter auf dem Küchentisch, doch der blieb als abschreckendes Beispiel auch ungeöffnet, denn freilich sollten die Kinder im Hightech-Backofen der Bürgerhalle ihre Burgerbrötchen selbst backen. Auch die Soßen waren handgemacht und wurden in den Variationen rauchig, etwas süß und etwas sauer gereicht. Klar, dass die Kartoffelecken, modern als „Wedges“ ausgewiesen, auch von echten Kartoffeln selbst zubereitet wurden, und die „Würstchenraketen“, ein Klassiker für die Kochstunden bei Roland Groh, eigens mit Schinkenspeck und handgeknetetem Teig ummantelt waren. Zum Abschluss der Speisenfolge sollte schließlich die Grütze aus frischen Früchten der Saison mit Vanilleeis aufgefahren werden.

Zu den Kindern nebst Kochteam gesellten sich um die Mittagszeit traditionell auch die Bediensteten des Eppertshäuser Rathauses. Weit über 30 hungrige Genießer machten sich schließlich über das Sieben-Gänge-Menü her, von dem aber auch kein Krümel übrig bleiben sollte.

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