40.000 Euro Mehrausgaben

Kunstrasenplatz wird teurer

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Viel Staub aufgewirbelt wird derzeit auf und um den Kunstrasenplatz am Sportzentrum in Eppertshausen. Am 28. September ist Einweihung.

Eppertshausen - Der Kunstrasenplatz am Sportzentrum wird teurer als gedacht und später bespielbar sein als geplant. Die gute Nachricht: Die Mehrkosten von rund 40.000 Euro, die die Gemeindevertretung nachschießt, können von Einnahmen aus der Bandenwerbung aufgefangen werden. Von Thomas Meier 

Im März vergangenen Jahres beschloss der Fußballverein Eppertshausen (FVE), zusammen mit der Gemeinde den Umbau des arg abgespielten Hartplatzes im Sportzentrum in einen Kunstrasen zu verwandeln und dafür mit 100.000 Euro einen finanziellen Anteil selbst aufzubringen. Mehr noch: Auch das daneben liegende kleine Spielfeld soll zum Kunstrasen werden, hier mit einem Eigenanteil des FVE in Höhe von 35.000 Euro.
Insgesamt kalkulierte man bislang mit Umbaukosten von rund 550.000 Euro, doch erwies sich der Boden unterm mittlerweile abgerissenen Hartplatz als schwierig, was Mehrarbeiten und mehr an Material ausmacht. Jetzt geht man von 590.000 Euro Gesamtkosten aus.

Der Grund für die Verteuerung liegt in der Bodenbeschaffenheit des Areals am Sportzentrum. Es speichert viel Wasser, was die Gefahr in sich birgt, dass im Winter bei strengem Bodenfrost auch die neu aufgetragenen Kunstrasenplatzschichten Schäden davontragen können. Es muss also nochmals umgeschichtet und mehr Material eingelagert werden.

Doch Bürgermeister Carsten Helfmann hatte in der Gemeindevertretung auch gute Nachrichten zum Umbau am Sportzentrum parat. Bisher sind auf dem Konto des FVE Spenden für die Bandenwerbung in Höhe von rund 40.000 Euro eingegangen, weitere Zusagen in Höhe von 15.000 Euro lägen vor. Helfmann: „Ich versuche weiterhin acht bis zehn Werbepartner für eine langfristige Bandenwerbung zu generieren.“

Bilder: Passionsspiele in Eppertshausen

Eigentlich sollte der neue Platz Mitte September bespielbar sein. Das verzögert sich um eine Woche, die Einweihung ist nun für den 28. September terminiert. Bis dahin werden die Planierraupen und Schüttfahrzeuge noch einige Runden auf dem neuen Platz drehen, um Schicht für Schicht für einen langlebigen Rasenplatz aufzubringen.

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