Überraschung im Schlamm

Feuerwehr befreit Pferd aus Tümpel und staunt über gefährlichen Fund

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Bild von der Einsatzstelle in Eppertshausen. Weitere Motive in der Galerie.

Eppertshausen - Ein Pferd versinkt in einem Tümpel und muss aufwendig befreit werden. Die Einsatzkräfte staunen jedoch plötzlich nicht schlecht, was sie im Schlamm finden.

Am Samstagmittag gegen 13:15 Uhr versank im Bereich der Kreisstraße 180, zwischen Eppertshausen und Messel, am Alten Steinbruchsee ein Pferd. Das Tier steckte plötzlich in dem matschigen Tümpel, der mit Blättern überdeckt war. Die Besitzerin, eine 26-Jährige aus Rödermark, und eine Bekannte versuchten zunächst das Tier selbst aus der misslichen Lage zu befreien. Das etwa 400 Kilogramm schwere Pferd sank bei jedem Versuch jedoch weiter in den Teich und brachte damit sich und auch die Helfer in Gefahr. Schließlich wurde per Notruf die Feuerwehr Eppertshausen alarmiert. 

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Feuerwehr findet Waffen in Eppertshausen

Die Einsatzkräfte standen vor einer größeren Herausforderung. Ein Radlader oder Kran konnte auf dem matschigen Weg nicht eingesetzt werden. Das Pferd wurde schließlich mit bloßen Händen und teilweise Schaufeln befreit. Plötzlich hielt ein Feuerwehrmann eine Waffe in der Hand. Die hinzugerufene Polizei untersuchte die Stelle und fand drei Gewehre (zwei Flinten und eine Büchse) sowie dazu passende rund 70 Schuss Munition.

Pferd und Reiterinnen unverletzt

Nach etwa anderthalb Stunden konnte das sichtlich erschöpfte Tier endlich befreit werden. Es kam mit einem großen Schrecken davon, ist aber nach ersten Untersuchungen unverletzt. Auch den Reiterinnen geht es nach diesem Schock soweit gut. Im Einsatz waren insgesamt rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr. Nach etwa zwei Stunden war der ungewöhnliche Arbeitstag der Helfer beendet.

Feuerwehr rettet Pferd und findet Waffen: Bilder

Langwaffen aus Einbruchsdiebstahl im Rheingau-Taunus-Kreis

Eine herbeigerufene Streife der Polizeistation Dieburg stellte den Zufallsfund aus Eppertshausen sicher. Erste Ermittlungen der Beamten ergaben, dass die drei Langwaffen bei einem Einbruchsdiebstahl 2018 aus einem Haus im Rheingau-Taunus-Kreis entwendet worden waren. Die Ermittlungen dauern an. (dr)

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