Schlussspurt im Ausbau

Ausbau des Gewerbegebiets „Park 45“: Erfolgsstory fortschreiben

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In der Albert-Einstein-Straße im Eppertshäuser Gewerbegebiet „Park45“ eröffnete vor wenigen Tagen der Hundefutter-Spezialist Barf-Shop.

Eppertshausen - Im Eppertshäuser Gewerbegebiet „Park 45“ beginnt elf Jahre nach dem ersten Vermarktungserfolg der Schlussspurt. Die Gemeinde achtet auf viele Arbeitsplätze, und deshalb kam nun auch die Absage für einen Indoor- Spielplatz.

Ein Fachmärkte-Zentrum mit REWE, Penny und NKD, unternehmerische Größen wie Tupperware, AC-Motoren und Müller Umweltdienst („Kanal-Müller“), dazu inzwischen fast 500 Arbeitsplätze und die Hälfte der 20 größten Gewerbesteuer-Zahler der Gemeinde: Das Gewerbegebiet „Park 45“ ist für Eppertshausen schon jetzt eine Erfolgsgeschichte und soll diese in Zukunft fortschreiben. Elf Jahre nach dem ersten Vermarktungserfolg haben Wirtschaftsbetriebe mit Ausnahme zweier noch freier Grundstücke das gesamte, 20 Hektar große Areal (darunter fast 17 Hektar Nettobauland) besiedelt.

Vor wenigen Tagen eröffnete der Hundefutter-Spezialist Barf-Shop in der Albert-Einstein-Straße; im Sommer beginnt die Nieder-Röder Firma Gessler in der Verlängerung des Fachmarkt-Centers mit ihrem Neubau.

„Das ist eine tolle Planung, an dieser prominenten Stelle wird es baulich durchaus repräsentativ“, freut sich Eppertshausens Bürgermeister Carsten Helfmann auf die Gessler GmbH. Das Unternehmen für Sicherheitsbeleuchtung und Notstromsysteme werde sich „auch bei der Gewerbesteuer bemerkbar machen“, ist sich der Rathaus-Chef sicher. Vor allem freut Helfmann aber, dass Gessler sogar noch mehr Mitarbeiter als zunächst angenommen nach Eppertshausen mitbringen dürfte: Ging er im Vorjahr noch von 35 Personen aus, rechnet er nun gar mit 50. Die Marke von 500 Beschäftigten im „Park 45“ könnte 2019 geknackt werden. Dann sollen die Geschäfte von Gessler am neuen Standort aufgenommen werden. „Baustart ist in diesem Sommer.“

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Damit bleiben vom Gebiet, das im Auftrag der Gemeinde einst die LBBW Immobilien Kommunalentwicklung erschloss (die Erschließungspartnerschaft endete mit getaner Arbeit Ende 2016; die LBBW ist auch im Baugebiet „Am Abteiwald“ involviert), nur noch zwei Grundstücke übrig. Noch nicht verkauft sind eine 9 000 Quadratmeter große Fläche nahe der Rettungswache sowie ein 3 200 Quadratmeter großes Areal gen Hüttenstraße.

„Wir vermarkten beide selbst und erhalten auch immer wieder Anfragen“, sagt Helfmann. Man achte in den Verhandlungen mit den Interessenten aber insbesondere stark auf das Verhältnis zwischen geplanten Arbeitsplätzen und der Größe der genutzten Fläche. Möglichst viele Jobs sollen es im „Park 45“ natürlich noch sein. Dies schloss nun auch die Ansiedlung eines Indoor-Spielplatzes, dessen Betreiber Interesse am kleineren der beiden Grundstücke gezeigt habe, aus. Er hätte nur wenig Arbeit nach Eppertshausen gebracht. (jd)

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