Schockierendes Familiendrama

71-Jähriger vermutlich getötet - Sohn stirbt einen Tag zuvor

Angehörige haben am Donnerstag einen 71-jährigen Mann tot in seiner Wohnung in Eppertshausen aufgefunden. Die Kripo ermittelt.

Eppertshausen - Ein 71 Jahre alter Mann ist in seiner Wohnung in Eppertshausen vermutlich getötet worden.

Kurz zuvor starb auch sein Sohn - er war am Mittwochabend von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden, wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidium Südhessen mitteilten. Ob und wie beide Todesfälle in Zusammenhang stehen, werde nun ermittelt. Angehörige hatten den 71-Jährigen am Donnerstagnachmittag tot in dessen Wohnung gefunden. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mann vermutlich Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Eine Obduktion soll Klarheit bringen. Wie Staatsanwalt Jens Neubauer in Darmstadt am Freitag sagte, soll die Leiche des Mannes am Freitag genauer untersucht werden. Erste Ergebnisse würden nicht vor Montag erwartet.

Der 34-jährige Sohn des Getöteten war am späten Mittwochabend - wohl in suizidaler Absicht - auf die Bahngleise zwischen Eppertshausen und Ober-Roden gegangen. Dort wurde er von einem Zug erfasst und getötet. (dpa)

Bilder: Mehrere Opfer bei Familiendrama

Ein Sondereinsatzkommando aus Düsseldorf rückt an.

Schwer bewaffnet beziehen die Männer Stellung.

Ein Opfer liegt am Boden.

Ein SEK-Beamte im Einsatz.

Lagebesprechung vor Ort.

Ein Nachbar beäugt die Szenerie im sonst so beschaulichen Schwalmtal.

Schnell sind Rettungskräfte am Tatort.

Die Polizei sperrt das Gebiet ab.

Zunächst ist nicht bekannt, wie gefährlich der Täter ist.

Absperrung: Bis hierher und nicht weiter!

Ein Großaufgebot von Polizisten ist unterwegs.

Anwohner werden von den Beamten betreut.

Die Männer von der Spurensicherung rücken an.

Jedes noch so kleine Detail wird unter die Lupe genommen.

Später könnte selbst eine Kleinigkeit den Täter überführen.

Das SEK sichert den Tatort.

Der Schauplatz der Bluttat: Ein Wohngebiet in Schwalmtal.

Das SEK zieht nach getaner Arbeit ab.

Für die Spurensicherung ist der Auftrag noch lange nicht erledigt.

Zwei Beamte im Einsatz: Einer in weiß, einer in Schwarz.

Die Männer von der Spurensicherung tragen Schutzanzüge...

...und Gummihandschuhe, um nichts zu verfälschen.

Ein schwer bepackter SEK-Beamte.

Im Morgengrauen fährt ein Bestattungswagen vor.

Zwei Ermittler tauschen erste Erkenntinsse aus.

Ein Opfer wird abtransportiert.

Zwei Polizisten nehmen ein Auto unter die Lupe.

Bestatter tragen ein weiteres Opfer aus dem Haus.

Das SEK zieht ab.

Das schwere Gerät wird verstaut.

Berichterstattung bei Selbstmord

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leiden, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bei Depressionen und anderen psychischen Notfall-Situationen bietet auch die Psychiatrische Fachambulanz am Stadtkrankenhaus Hanau unter 06181-2968100. Infos für Betroffene und Angehörige gibt es außerdem unter www.deutsche-depressionshilfe.de.

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