Zum Filet tönt Akkordeon

Ansturm auf Champagnerfest mit kulinarischen Köstlichkeiten  

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„Akkordeon-Musikus“ Wolfgang Stephan bereicherte das Champagnerfest des Partnerschaftskomitees.

Eppertshausen - Viele Helfer des Partnerschaftskomitees Eppertshausen-Chaource waren Stunden mit den Vorbereitungen für das Champagnerfest auf dem Chaource-Platz am Haus der Vereine beschäftigt, dann auch mit der Bewirtung der Gäste. Es erfuhr einen regelrechten Ansturm.

Denn davon darf man getrost reden, wenn schon bald nach der Eröffnung alle Plätze belegt sind und das Komitee eilig noch weitere Sitzgelegenheiten schaffen muss. Zirka 80 Personen gehörendem Partnerschaftsverein derzeit an, wesentlich mehr Menschen sind gekommen – ohnehin ganz oft auch Nichtmitglieder und nicht selten auch von jenseits der Eppertshäuser Ortsgrenzen, wie Mitorganisatorin Danielle Jean festgestellt hat. „Wir waren etwas skeptisch mit dem Wetter“, sagt die Vorsitzende. Die Sorgen sollten sich als unbegründet erweisen.

Entsprechend ist die Bahn frei für einen entspannten Abend in recht edler Atmosphäre. Wozu nicht nur die edlen Flüssigkeiten, die natürlich aus der Champagne, zu der auch die 1 000-Seelen-Gemeinde Chaource gehört, ihren Beitrag leisten. In ihrem Küchenzelt haben die Komiteemitglieder nobel aufgefahren, kreieren ganz ohne Unterstützung von Profis oder Caterern Lammfilet mit Rosmarinkartoffeln, Entrecôte und Käseteller. „Den Käse haben wir wieder direkt aus Frankreich geholt“, berichtet Jean. Beim Champagner, der neben diversen Weinsorten durch die Kehlen rinnt, setze man meist auf verflüssigte Trauben, die vor fünf Jahren geerntet worden seien.

Dazu spielt der „Akkordeon-Musikus“ Wolfgang Stephan aus dem unterfränkischen Gaukönigshofen. Der Musiker, der seit 35 Jahren bei Anlässen vieler Art unterhält, kennt sich ob seiner Herkunft nicht nur mit Wein leidlich aus, sondern auch mit französisch angehauchten Akkordeonklängen.

Bilder: US-Car-Treffen auf der Thomashütte

Glücklich ist Danielle Jean unterdessen nicht nur mit dem guten Zuspruch des Fests, dem im Herbst noch das Beaujolaisfest im Haus der Vereine folgen wird („immer am dritten Freitag im November“). Auch die Partnerschaft zwischen der großen „Schwester“ Eppertshausen und der kleinen in Frankreich, die zur offiziellen Verschwisterung wurde, werde bis heute intensiv gelebt. Vor nun schon 30 Jahren wurde die Partnerschaft angebahnt, vor 27 Jahren gründete sich das Komitee. „Der Austausch ist richtig lebendig. Es gibt regelmäßig Kontakte, die Leute besuchen sich gegenseitig.“ Auch zum Champagnerfest war ein Ehepaar aus Chaource angereist. (jd)

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