Jugendpflege stellt 42 Anlaufstellen in Geschäften und öffentlichen Gebäuden vor

„Hilfe-Inseln“ für Kinder in Eppertshausen

Überall wo Polizeilöwe Leon zu sehen ist, befinden sich Hilfe-Inseln für Kinder.
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Überall wo Polizeilöwe Leon zu sehen ist, befinden sich Hilfe-Inseln für Kinder.

42 sogenannte Hilfe-Inseln in Eppertshausen bieten sich als Anlaufstellen für Kinder an, die auf dem Schulweg oder in der Freizeit Hilfe brauchen. Geschäfte und öffentliche Gebäude bieten sich als Zufluchtsorte an. Wo sie sich befinden, lernten Schul- und Kindergartenkinder gemeinsam mit Jugendpflegerin Stephanie Groh bei einem Ortsrundgang kennen.

Eppertshausen - Ein Aufkleber oder ein Plakat mit der Aufschrift „Leon-Hilfe-Insel“ signalisiert: Hier können Kinder hingehen und Hilfe erhalten. Das gilt auch für die kleinen „Notfälle“ des Alltags, wenn zum Beispiel die Fahrradkette abgesprungen ist oder wenn es plötzlich regnet. Alle Kooperationspartner sind geschult, mit einem Notfallplan ausgerüstet und wissen, wen sie informieren müssen. Bis zur Klärung und dem Eintreffen der Eltern oder Großeltern kümmern sie sich um die Kinder.

Ähnliche Einrichtungen gibt es bereits in vielen Städten und Gemeinden, unter anderem in Hainburg (Kreis Offenbach) und Schöneck (Main-Kinzig-Kreis).

Ein Erkennungszeichen der Hilfe-Inseln ist das Bild von „Leon, dem Kommissar“. Der Löwe ist eine Sympathiefigur der hessischen Polizei. Der sogenannte Kinderkommissar ist das Symbol eines Präventionsprogramms. Es hat zum Ziel, dass Kinder ihr Umfeld aufmerksam und bewusst wahrnehmen. Gleichzeitig will es ihnen erleichtern, sich Hilfe zu holen – auch durch die Hilfe-Inseln in Eppertshausen.

Beim Rundgang zu den Hilfe-Inseln erfuhren die Schulkinder auch, dass sie ab sofort den Jugendtreff in der Bürgerhalle besuchen können. Er ist montags, mittwochs und freitags von 16 bis 19 Uhr geöffnet. (eh)

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