Islamisches Opferfest

Ahmadiyya-Gemeinde lädt gemeinsam mit dem Arbeitskreis Asyl ein

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Geduldig stehen alle am Büfett an, um sich von den bereitstehenden Köstlichkeiten zu nehmen. Gegessen wurde im kleinen Saal der Halle an Tischen.

Eppertshausen - Wie alle großen Feste dauert auch das Id-ul-Adha-Fest etwas länger. Drei Tage lang wird es gefeiert und bildet den Abschluss der „Großen Pilgerfahrt“ nach Mekka. Es wird von allen Muslimen gefeiert, auch wenn sie nicht in Mekka waren.

Die Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jamaat Eppertshausen begannen das Fest am 22. August. Am Samstag hatten sich nun gut 100 Gläubige und Gäste in der Bürgerhalle Eppertshausen versammelt, um gemeinsam das Ende des Festes zu begehen. Der Vorsitzende der Ahmadiyya Muslim Jamaat Eppertshausen, Viqar Ahmed Zahid, konnte neben Imam Suffer Ur Rahman auch den Ersten Beigeordneten der Gemeinde Eppertshausen, Lutz Murrmann, begrüßen. Die Feierlichkeiten begannen mit einer Rezitation aus dem Koran, der sich eine Übersetzung ins Deutsche anschloss. Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung wurde das lange und reich bestückte Büfett, das auf der Theke im Foyer der Bürgerhalle aufgebaut war, freigegeben. Traditionelle Speisen wurden dargeboten, wobei Gerichte aus Pakistan und Syrien einen leichten Überhang hatten. Kein Wunder, denn alle Speisen waren von Frauen aus vorgenannten Ländern in Heimarbeit zubereitet und in die Halle getragen worden.

Eine lange Schlange hatte sich vor dem Büfett gebildet, aber die Speisen waren vielfältig und in ausreichender Menge vorhanden. Manche Platten oder Schüsseln leerten sich schnell, andere etwas langsamer, aber es war für jeden Geschmack etwas dabei. Mit gefüllten Tellern begaben sich Männer, Frauen und Kinder in den kleinen Saal, um im Kreis der Familie und zusammen mit Freunden das festliche Mahl einzunehmen. Die Tische hatten zuvor Helfer vom Arbeitskreis Asyl Eppertshausen gemeinsam mit Mitgliedern der Ahmadiyya Gemeinde aufgestellt und eingedeckt.

Oberhaupt der Ahmadiyya-Gemeinschaft in Hessen: Bilder

Ein reger „Pendelverkehr“ zwischen den Tischen und dem Büfett setzte ein, entweder wurde eine weitere Delikatesse oder aber Kuchen als Nachspeise geholt. Wer fertig war, versammelte sich an den entlang der Saalwände aufgestellten Stehtischen zum munteren Meinungsaustausch. Auch Pfarrer Harald Christian Röper von der katholischen Gemeinde war in den Gesprächsrunden zu entdecken. (zpp)

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