Zwei Tage feiern

OWK weitet Waldfest am Vatertag aus

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Hoch zu Steckenpferd: Auch die „Tanzmäuse“ des OWK zeigten beim Waldfest, was sie einstudiert hatten.

Eppertshausen -   Der Odenwaldklub lockte am Vatertag hunderte Ausflügler ans Haus Westerman. Und er stellte seine Planung fürs Jubiläum 2019 in Auszügen vor. Es wird zum 100-jährigen Bestehen viel zu feiern geben. Von Jens Dörr

Für hunderte Ausflügler aus Eppertshausen und Umgebung war das Haus Westermann nahe des Sportzentrums an der Nieder-Röder-Straße wieder eine Art Pflichtstation: Zum Waldfest des Eppertshäuser Odenwaldklubs wagten sich trotz bedeckten Himmels so viele Menschen, dass am Nachmittag keine der vielen Sitzgelegenheiten lange unbesetzt blieb. Im kommenden Jahr wächst das Waldfest sogar auf zwei Tage an.

2019 nämlich feiert der 550 Mitglieder starke OWK Eppertshausen sein 100-jähriges Bestehen. Die Planung für das Jubiläumsjahr sei fast fertig, verriet am Vatertag Norbert Anton, der Vorsitzende der (im Vergleich zu den allermeisten anderen kommunalen Klubs) sehr großen und jungen Ortsgruppe. Ein Teil des Jubiläums wird auch im kommenden Jahr an Himmelfahrt zelebriert. „Dann nehmen wir allerdings noch den Vorabend hinzu“, kündigte Anton an und gab schon mal preis, dass man für diesen Abend gerade die Band The Riwwels verpflichtet habe.

Auch darüber hinaus sind die 2017 aufgenommenen Planungen bereits weit gediehen. Der OWK Eppertshausen hat angesichts des Jubiläums im nächsten Jahr besonders viel vor (ausführlicher Bericht folgt).

An diesem Vatertag hieß es noch einmal: Business as usual, nach dem Ausweichen ans Haus der Vereine nun schon zum dritten Mal in Folge wieder am Haus Westermann. Dank der beim OWK noch ausreichend vorhandenen Manpower schaffte es der Klub, einen wesentlichen Teil seines Equipments für das Fest wieder vom Lager im Haus der Vereine zum Haus Westermann – und später retour – zu bringen. Es sei dem OWK wichtig, über einen Großteil der Ausrüstung wie Tische, Bänke, Kühlschränke, Friteusen oder die Musikanlage selbst zu verfügen, „damit wir nicht vor jedem Fest betteln gehen müssen“.

Strahlende Besucher auf der Kerb in Eppertshausen: Bilder

Der Aufwand mit Essens- und Getränkestand sowie separater Kuchentheke rentierte sich auch diesmal, weil es trocken blieb und sich das Gros des Publikums auch von den Wolken nicht vom Besuch abhalten ließ. „Petrus ist bei uns Mitglied, wir haben einen guten Draht nach oben“, scherzte Anton.

Leider kein Scherz aus OWK-Sicht war es, dass der Hüpfburg wie schon im Vorjahr zwischenzeitlich etwas die Luft ausging – ein Riss ließ das trotzdem eifrig weiter besprungene Riesenkrokodil etwas einsacken. Trotzdem dankte Anton ausdrücklich der Thomashütte und ihrem Betreiber Alex Ramien, der die Hüpfburg erneut im Rahmen eines „guten Deals“ zur Verfügung stellte. „Alex ist auch Mitglied bei uns, wir haben ein sehr gutes Verhältnis zur Thomashütte und unterstützen uns immer mal wieder gegenseitig,“ versichert Anton.

Für Programm aus den eigenen Reihen sorgte der OWK Eppertshausen ebenfalls wieder: So traten zunächst die Kinder-Tanzgruppen des Odenwaldklubs auf und anschließend die beiden Mandolinenorchester. Katja Berker dirigierte dabei nicht nur den Nachwuchs, sondern als Nachfolgerin von Claus Murmann auch das große Orchester. Von den Mandoline-Spielern des OWK wird im Jubiläumsjahr ebenfalls einiges zu hören sein.

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