Auftragsvergabe auch für Sportzentrum

Punktlandung bei Baukosten

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Die Tage der drei Hartplätze im Eppertshäuser Sportzentrum sind gezählt. Aus ihnen werden in den nächsten Wochen Kunstrasen-Plätze. Bei der Kalkulation gelangen der Gemeinde und dem FVE eine Punktlandung, wie nun die Submission ergab.

Eppertshausen - Als „Woche der Submissionen“ bezeichnet Bürgermeister Carsten Helfmann die vergangene.

Zu gleich zwei wichtigen Eppertshäuser Projekten wurden da jene Angebote der Unternehmen geöffnet, die sich im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung um die Aufträge bemüht hatten. Beim Eppertshäuser Sportzentrum gelang der Gemeinde eine Punktlandung, was auch den Fußball-Verein freuen dürfte. Wie mehrfach berichtet, will der FV Eppertshausen als Bauherr mit der Gemeinde als Partner und wichtigstem Geldgeber den Umbau des großen Hartplatzes sowie der beiden kleinen Hartplätze im Sportzentrum zu Kunstrasen-Plätzen stemmen. Dies soll in der anstehenden Sommerpause vonstatten gehen und bis Spätsommer beendet sein.

Für den großen Platz und einen der beiden kleinen, für den ebenfalls der FVE Bauherr ist, wurden vorab Gesamtkosten in Höhe von 595.000 Euro geschätzt. „Wir haben sehr gut kalkuliert“, freut sich Helfmann, denn die Submission ergab Erfreuliches: Das Angebot des Unternehmens, das nun den Zuschlag erhält, liegt bei 593.000 Euro.

Ebenfalls äußerst nah beieinander liegen Erwartung und Angebot beim zweiten Kleinfeld, für das die Gemeinde selbst als Bauherr auftritt: Zusammen mit den Ballfangzäunen auf dem Gelände soll es 82.000 Euro kosten – das Angebot liegt bei 84.000 Euro. Insgesamt geht es also um 677.000 Euro, die in den kommenden Wochen ins Sportzentrum investiert werden. Unter anderem schießt das Land dabei Geld zu – und tut dies am 25. Juni öffentlichkeitswirksam: Dann kommt Hessens Innenminister Peter Beuth mit einem Förderbescheid für das Projekt nach Eppertshausen.

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Im Baugebiet „Am Abteiwald“ tritt unterdessen die LBBW Immobilien GmbH als Bauherr auf und kümmert sich dort zunächst um die Erschließung des Areals. Die Ausschreibungsresultate gingen dennoch durchs Eppertshäuser Rathaus. Sechs Unternehmen gaben ein Angebot ab, das günstigste lag bei 1,49 Millionen Euro. Hier waren rund 180.000 Euro weniger geschätzt worden. Die LBBW darf nun in Verhandlungen mit den drei günstigsten Anbietern treten. Problem laut Helfmann: „Diese drei Bieter haben derzeit eigentlich alle keine freien Kolonnen.“ Der geplante Erschließungsbeginn (2. Juli) könne somit nicht eingehalten werden. „Aus Kapazitätsgründen geht es erst in der zweiten oder dritten Juli-Woche los“, so der Bürgermeister. Abgeschlossen sein soll die Erschließung im April 2019. (jd)

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