Seniorenwohnanlage mit 100 Plätzen

Arbeiten für Baugebiet „Am Abteiwald“ beginnen

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Vertreter von Entwickler, Baufirmen, Gemeinde sowie Landtags-Abgeordneter Manfred Pentz (rechts) nahmen am Mittwochabend den Spatenstich zum Baugebiet „Am Abteiwald“ vor. Bürgermeister Carsten Helfmann fuhr fürs schicke Bild den Bagger heran.

Eppertshausen - Mit mehreren symbolischen Spatenstichen haben am Mittwochabend die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet „Am Abteiwald“ begonnen. Noch sind nicht alle Grundstücke verkauft. Interessenten gibt es aber genügend. Von Jens Dörr 

Zehn Jahre nach dem Spatenstich für das Wohngebiet „Im Eichstumpf“ hat Eppertshausen am Mittwochabend erneut den Start in die Entwicklung eines neuen Areals besonders für junge Familien gefeiert: Der Bau des Gebiets „Am Abteiwald“ zwischen der Waldstraße im Süden, der Straße „Im Bubenstall“ im Westen und dem Failisch im Osten hat offiziell begonnen. Er schafft Platz für bis zu 350 Eppertshäuser. Denn nach der Bebauung der insgesamt 63 Grundstücke – 26 davon waren oder sind noch in Gemeindehand – rechnet Bürgermeister Carsten Helfmann mit bis zu 250 neuen Einwohnern. Von ihnen zögen viele zwar innerorts um, doch würden in den bisherigen Immobilien entsprechend Kapazitäten für „frisches Blut“ von außerhalb Eppertshausens frei.

Neben den bis zu 250 Personen, die überwiegend Einfamilienhäuser auf Grundstücken von 251 bis 632 Quadratmetern – in einem Fall sogar 786 Quadratmeter – beziehen werden, kommen laut Helfmann 100 „lebenserfahrene“ Menschen in der Seniorenwohnanlage am Waldrand hinzu.

Die Entwicklung des Baugebiets steuert im Auftrag der Gemeinde – nicht zum ersten Mal – die KE Kommunalentwicklung Baden-Württemberg. Die handelte nach der bundesweiten Ausschreibung der Erschließung des 42 .000 Quadratmeter großen Areals auch die Konditionen mit der unterfränkischen Firma Zehe aus. Erfreulich für Eppertshausens Gemeindesäckel: Trotz deutlich steigender Baupreise entsprechen die Kosten von 1,36 Millionen Euro fast dem ursprünglichen Ansatz – mit lediglich 51. 000 Euro weniger hatte man kalkuliert. Die Erschließung soll – sofern es bei Bodenbeschaffenheit und Wetter keine negativen Überraschungen gibt – im Sommer kommenden Jahres abgeschlossen sein. Dann können die ersten Häuslebauer beginnen.

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Wer das sein wird, steht derzeit überwiegend fest; neun Gemeindegrundstücke werden aber noch vergeben. Über die nächsten drei wird in der anstehenden Gemeindevertreter-Sitzung entschieden. Für die letzten sechs Grundstücke stehen die Interessenten Helfmann zufolge ebenfalls Schlange: „Wir kriegen täglich Nachfragen, auf unserer Interessentenliste stehen 300 Personen.“ Die dürften pro Quadratmeter derweil noch etwas mehr zahlen müssen als die ersten Käufer, die Grundstücke von Privatbesitzern oder der Gemeinde erwarben. „Wurde anfänglich Grundstücke zu 300, 350 oder 380 Euro verkauft, waren es zuletzt 400 oder 450 Euro“, so Helfmann. Er sei „gespannt, ob es zu einem Spitzenwert von 500 Euro kommen wird“.

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