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Ausnahmezustand am Flughafen Frankfurt: Was Eintracht-Fans vor dem Flug nach Sevilla wissen müssen

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Von: Alexander Gottschalk

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Tausende Fans von Eintracht Frankfurt heben am Mittwoch (18. Mai) vom Flughafen Frankfurt aus zum Europa-League-Finale in Sevilla ab – eine echte Herausforderung.

Frankfurt - 10.000 Tickets hat Eintracht Frankfurt für das Europa-League-Finale am Mittwoch (18. Mai) bekommen. Dass auf den Rängen des Stadions in Sevilla aber ungleich mehr schwarz-weiß-rote Trikots zu sehen sein dürften, scheint spätestens nach den fußballhistorischen Bildern aus Barcelona klar. Am Flughafen Frankfurt rechnet man jetzt erneut mit einem großen Fan-Andrang.

Bis zu 35 Sonderflüge könnten am Mittwoch vom heimischen Airport zum spanischen Austragungsort abheben, wie Bundespolizeisprecher Michael Moser am Montag (16. Mai) auf Anfrage mitteilt. Letzte Buchungsfragen seien noch zu klären. Je nach Ergebnis rechnen die Einsatzkräfte aber mit 4500 bis 7500 zusätzlichen Passagieren an diesem Tag.

Eintracht Frankfurt: „Flüge innerhalb weniger Stunden ausverkauft“

Flughafenbetreiber Fraport erklärte am Montag (16. Mai) gegenüber der dpa, dass man von etwa 30 Extra-Flügen von Frankfurt nach Sevilla und in die Region ausgehe. Die Lufthansa und ihre Schwester Eurowings Discover bieten eigenen Angaben nach 16 Sonderverbindungen ab Frankfurt und München an.

„Die Flüge waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft“, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Am Donnerstag (19. Mai) gebe es auch mehrere Sonderverbindungen zurück, der erste Flug starte dann bereits um 3.30 Uhr am Morgen. Bis zu 50.000 Eintracht-Fans werden in Sevilla erwartet – viele dürften wie üblich schon vor dem Finaltag für einen Kurztrip anreisen.

Flughafen Frankfurt: Eintracht-Fan-Aufkommen konzentriert sich auf Vormittag

Am Mittwochmorgen sollen gegen 5 Uhr die ersten SGE-Fans vom Flughafen Frankfurt aus nach Sevilla starten. Zur Mittagszeit dürfte das Gros der Eintracht-Reisenden auf dem Weg zum Finalspiel sein. „Wir haben in einem sehr kurzen Zeitraum sehr viele Passagiere – das macht die Herausforderung aus“, erklärt Bundespolizist Moser.

Die ersten SGE-Fans sind in Sevilla angekommen.
Die ersten SGE-Fans sind in Sevilla angekommen. © Andrew Milligan/IMAGO

Wie viele Einsatzkräfte sie zusätzlich aktivieren muss, will die Sicherheitsbehörde vorab nicht verraten. Die Polizeistreifen, die am Flughafen Frankfurt unterwegs sein werden, dürften den SGE-Anhängern aber wohlgesonnen sein: „Ihr tragt den Adler auf der Brust, wir auf unserer Uniform – gemeinsam tragen wir ihn im Herzen“, schreibt die Bundespolizei auf Twitter.

Flughafen Frankfurt: Bundespolizei rät Eintracht-Fans zu früher Ankunft

Dort haben die Beamten für die Frankfurter Fans auch einige essenzielle Hinweise, damit diese am Mittwoch (18. Mai) „pünktlich in Sevilla ankommen und dort ein furioses Finale“ erleben können:

Solange sich „im Terminal alle benehmen“, dürfen sich die Adler laut Bundespolizei übrigens auch mit einem Bier oder Apfelwein auf den Saisonhöhepunkt einstimmen. Wer sturzbetrunken in den Sevilla-Flieger steigen will, riskiert aber, dass die Fluggesellschaft dem einen Riegel vorschiebt. Und nicht zu vergessen: Im Flugzeug gilt weiterhin eine Maskenpflicht.

Eintracht Frankfurt: Über den Flughafen zum europäischen Pokaltriumph

Um 21 Uhr ist am Mittwoch (18. Mai) Anpfiff in Sevilla. Gegner im Europa-League-Finale sind die Glasgow Rangers. Eintracht Frankfurt könnte nach 42 Jahren wieder einen europäischen Pokal gewinnen – entsprechend riesig ist die Euphorie im Umfeld. Im Frankfurter Heimstadion gibt‘s ein Public Vieiwing, für das Tickets auf dem Schwarzmarkt zu horrenden Preisen kursieren.

Dass auch am Flughafen Frankfurt viele Fans arbeiten, merkte man zuletzt nach dem Sensationstriumph in Barcelona. Zu Ehren des Gewinnerteams wurde extra die Nummer des Rückfluges von Eintracht Frankfurt geändert. Einen Sonderzug von Frankfurt nach Sevilla wird es derweil nicht geben. Die Deutsche Bahn (DB) verpasste auf Twitter das angepeilte Like-Ziel. (ag mit dpa)

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