Tödlicher Unfall auf der A3

In Rettungsgasse gewendet: Polizei sucht rücksichtslose Autofahrer

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Tödlicher Unfall auf der A3 bei Frankfurt mit unfassbaren Bildern: Autofahrer drehen in der Rettungsgasse. Die Polizei ist wütend.

Ein Mann stirbt bei einem Unfall auf der A3 bei Frankfurt. Andere Autofahrer wenden in der Rettungsgasse. Die Polizei sucht nun die rücksichtslosen Geisterfahrer. 

Update vom Samstag, 24. August, 13.23 Uhr: Die Polizei sucht momentan nach Zeuginnen oder Zeugen, die Angaben zum Hergang des schweren Unfalls am Freitagmorgen auf der A3 bei Frankfurt machen können. Zu dem Unglück war es am Freitag gegen 8.15 Uhr gekommen, vier Lastwagen waren an dem Unfall zwischen dem Frankfurter Kreuz und dem Offenbacher Kreuz in Fahrtrichtung Würzburg beteiligt. Ein Lkw-Fahrer kam dabei ums Leben. 

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Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiautobahnstation Frankfurt unter der Telefonnummer 069/755 - 46400 in Verbindung zu setzen. 

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei auch dringend nach Zeugen, die beobachtet haben, wie ein oder mehrere Autofahrer die Rettungsgasse in Gegenrichtung als Geisterfahrer missbrauchten. Wer eine Rettungsgasse blockiert, muss ein Bussgeld bezahlen und mit einem Fahrverbot rechnen. Der Missbrauch der Rettungsgasse, das Wenden auf der Autobahn und die Fahrt als Geisterfahrer dürften wohl noch deutlich gravierendere Folgen für den Fahrer haben.  

Update vom Freitag, 23. August, 18.07 Uhr: Die Ursache des tödlichen Unfalls auf der A3 ist weiterhin unklar. „Dazu können wir keine Auskunft geben, das ist Gegenstand der Ermittlungen“, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage. Ein Gutachter ist mit der Klärung der Unfallursache beauftragt. „Alles Weitere wären Spekulationen“, sagte der Polizeisprecher.

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Auf der A3 sind am Abend alle Spuren wieder frei. Zu dem Unfall war es am Freitagmorgen gekommen. Für Entsetzen hatte gesorgt, dass einige Verkehrsteilnehmer die Rettungsgasse missbraucht hatten, um von der Autobahn abzufahren.

Update vom Freitag, 23. August, 16.05 Uhr: Die Verkehrssituation auf der A3 entspannt sich Stunden nach dem schweren Unfall. Die Autobahn ist bereits nicht mehr voll gesperrt. 

Der Gutachter hat seine Arbeit abgeschlossen, die beiden linken Spuren sind wieder freigegeben. Laut Polizei sollen in Kürze auch die übrigen beiden Fahrstreifen wieder geöffnet werden.

A3: Sperrungen aufgehoben 

Update vom Freitag, 23. August, 14.50 Uhr: Nach dem schweren Unfall auf der A3, bei der ein Mann ums Leben gekommen ist, haben mehrere Autofahrer die Rettungsgasse genutzt, um zu wenden. 

Dieses Verhalten wurde von der Polizei nicht nur heftig kritisiert, sondern könnte für die Fahrer jetzt auch ein Nachspiel haben. Laut Polizei sei es „gefährlich, rücksichtslos und sogar moralisch verwerflich“, in der Rettungsgasse zu wenden. In einer Pressemitteilung suchen die Ordnungshüter daher jetzt nach Zeugen, die die Autofahrer beobachtet haben und bittet unter der Rufnummer 069/755-46400 um Hinweise. 

Unfall auf der A3: Langer Stau

Update vom Freitag, 23. August, 14 Uhr: Die Bergungsarbeiten nach dem schweren Verkehrsunfall auf der A3 kommen voran. Laut Polizei ist die linke Fahrspur mittlerweile wieder freigegeben und der stehende Verkehr kann etwas abfließen. Wie ffh.de mitteilt, staut sich der Verkehr aktuell ab Kelsterbach auf etwa 7 Kilometer. 

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Update vom Freitag, 23. August, 12.43 Uhr: Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der A3, bei dem ein Mann ums Leben gekommen ist, ist das Teilstück zwischen Frankfurt-Süd und dem Offenbacher Kreuz in Fahrtrichtung Würzburg weiterhin voll gesperrt. Auf der Gegenfahrbahn gerät der Verkehr wegen Schaulustiger ins Stocken.

Mittlerweile sind zwar Abschleppfahrzeuge für die verunfallten Lkw vor Ort, allerdings muss zusätzlich noch eine 25 Meter lange Spur aus Sojaöl gebunden werden. Diese ist beim Unfall aus einem der Lkws ausgetreten. 

A3: Ursache des Unfalls weiter unklar 

Aktuell wird die Beseitigung der Ölspur laut Polizei aber verzögert, weil die Reinigungsfahrzeuge die Unfallstelle nur schwer erreichen können. Die zwischenzeitlich gebildete Rettungsgasse sei teilweise wieder zusammengefallen. Aktuell ist zudem ein Gutachter vor Ort, der die immer noch unklare Unfallursache ermitteln soll. 

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Mittlerweile hat die Polizei außerdem die Angaben über den Einsatz des Rettungshubschraubers korrigiert: Dieser sei zwar vor Ort gewesen, die verletzte Person wurde aber schließlich doch mit einem Rettungswagen abtransportiert. 

Update vom Freitag, 23. August, 11.45 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, waren an dem tödlichen Verkehrsunfall um 8.15 Uhr auf der A3 insgesamt vier Lkw beteiligt. Ein Mann ist noch an der Unfallstelle gestorben, eine weitere Person ist mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gekommen. Die Ursache des Unfalls ist noch unklar, ebenso, wie lange die Sperrung andauern wird.

Unglaublich: Autofahrer wenden in Rettungsgasse 

Für großen Ärger sorgt bei der Polizei die Tatsache, dass einige Autofahrer die Rettungsgasse ausgenutzt haben, um zu wenden. „Ich finde dazu keine Worte. Die Polizei verurteilt das aufs Schärfste“, so ein Sprecher auf Anfrage. 

Erstmeldung, 23. August, 9.55 Uhr: Frankfurt - Auf der A3 ist es am Freitagmorgen zwischen Frankfurter Kreuz und Offenbacher Kreuz in Fahrtrichtung Würzburg zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. 

Tödlicher Unfall auf der A3: Lkw-Fahrer stirbt

Laut hessenschau.de ist bei dem Unfall ein Lkw-Fahrer ums Leben gekommen, insgesamt sollen drei weitere Menschen verletzt sein. Die Fahrbahn ist derzeit voll gesperrt, zudem ist ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Nach ersten Informationen sollen zwei Lkw in den Unfall verwickelt sein.

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Derweil droht ein Verkehrschaos* weil der Neubau der Lichfieldbrücke länger dauert. Mangelhafte Rettungsgassen sind bei Unfällen oft ein Problem. In diesem Fall wurde das Leben eines Menschen gefährdet, weil keine Rettungsgasse gebildet wurde. 

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