Abriss und Neubau oder Sanierung

Stabsstelle plant Zukunft der Städtischen Bühnen

Frankfurt - Eine neu gegründete Stabsstelle soll die Debatte um die Zukunft der Städtischen Bühnen in Frankfurt voranbringen.

Die Stabsstelle soll am 1. Oktober ihre Arbeit aufnehmen, berichteten Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU), Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) und Personaldezernent Stefan Majer (Grüne).

Eine „Machbarkeitsstudie“ war 2017 zu dem Schluss gekommen, dass Abriss und Neubau der maroden Theaterdoppelanlage von Oper und Schauspiel ebenso wie eine Sanierung im Bestand je rund 890 Millionen Euro kosten würden. Später wurden kleinere Lösungen erwogen – ob sie möglich sind, sollen nun Fachleute klären. Möglich sind weiterhin alle bisher diskutierten Szenarien – von einer Sanierung der 1963 gebauten Städtischen Bühnen bis zum Neubau.

Geleitet wird die neue Stabsstelle von dem Architekten und Stadtplaner Michael Guntersdorf, der als Geschäftsführer der Dom-Römer GmbH für den Neubau der Frankfurter Altstadt verantwortlich war. Der 67-Jährige hat den Auftrag, mit drei Mitarbeitern einen Zeitplan für die Planungsphase zu erstellen und „eine belastbare Entscheidungsgrundlage“ für Magistrat und Stadtverordnete zu erarbeiten. Die Koalition im Römer demonstriere mit der Einrichtung der Stabsstelle, „dass wir entscheidungsfähig sind“, sagte OB Feldmann. (dpa)

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