Protestaktion von Attac

Besetzer verlassen Paulskirche

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Globalisierungskritiker haben am Samstag die Frankfurter Paulskirche besetzt, am Sonntagmorgen räumten sie das Gebäude.

Frankfurt - Die Besetzung der Frankfurter Paulskirche durch Aktivisten des globalisierungskritischen Netzwerks Attac ist beendet. Die rund 30 Demonstranten, die die Nacht dort verbracht hatten, verließen die Kirche wie angekündigt am Sonntagmorgen.

Eine Attac-Sprecherin äußerte sich zufrieden nach der Aktion. Ziel sei es gewesen, eine breite öffentliche Debatte über Demokratie anzustoßen. Das sei gelungen. Weitere Aktionen seien zwar auch künftig, aber nicht mehr an diesem Wochenende geplant. Mit der Besetzung der Paulskirche sei bewusst ein Ort gewählt worden, "der dafür steht, dass Demokratie immer schon erstritten werden musste - 1848 ebenso wie heute", erklärte Attac-Aktivist Thomas Eberhardt-Köster.

Als Tagungsort des ersten frei gewählten deutschen Parlaments gilt die Paulskirche als Symbol der Demokratie. Die Proteste richteten sich zehn Jahre nach dem Beginn der letzten großen Finanzkrise auch gegen die Macht der Bankenbranche. (dpa)

Bilder: Attac-Aktivisten demonstrieren und besetzen Paulskirche

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