150.000 Besucher

Christopher Street Day will Identitätsvielfalt feiern

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Eine Gruppe junger Männer bedankt sich beim Christopher Street Day in Frankfurt bei Volker Beck, der bei den Grünen seit Jahrzehnten für die Rechte homosexueller Menschen kämpft. Zum 26. Christopher Street Day (CSD) gehen in diesem Jahr wieder tausende Lesben und Schwule auf die Straße, um für ihre Rechte zu demonstrieren.

Was heißt „normal“? Unter dem Motto „Meine Identität ist nicht verhandelbar“ beginnt heute der Christopher Street Day (CSD) in Frankfurt. Bis Sonntag erwarten die Organisatoren mehr als 150.000 Besucher.

Gesucht werde eine Antwort auf Attacken aus dem rechts-konservativen Lager, das bestimmen wolle, wie Familie auszusehen hätten, heißt es. Höhepunkt der Veranstaltung der LGBTQ-Szene (Homo-, Bi-, Transsexuelle, Queere und andere außerhalb der binären Geschlechtsidentität) ist die Demo am Samstag (Start 12 Uhr auf dem Römerberg). Ab heute, 15 Uhr, steigt auf der Konstablerwache ein Straßenfest, auch Tombola, Stückelschuh-Wettbewerb und Stadtführungen sind geplant. Eröffnet wird der CSD von Schirmherr OB Peter Feldmann (SPD).

„Der CSD in Frankfurt zeigt die große Bereicherung, die die Community für unsere Stadt darstellt. Gleichzeitig steht er für ein Ablehnen von Homophobie, Trans- und Menschenfeindlichkeit sowie Gewalt“, sagt er. Die Organisatoren betonen: Erfolge wie die Ehe für alle oder die Einführung eines dritten Geschlechts dürften nicht darüber hinwegtäuschen, dass es viel zu tun gebe. „Vor allem die rechtliche Lage von Transmenschen muss verbessert werden“. Achtung: Während der Demo werden die Straßenbahnlinien 11 und 12 unterbrochen und die Buslinien 30 und 36 umgeleitet. (dpa)

Christopher Street Day 2017 in Frankfurt: XXL-Galerie

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