Gespräche angesetzt

Debatte über neuen Frankfurter Stadtteil

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Blick über die Autobahn A5 zwischen dem Bad Homburger Kreuz und dem Nordwestkreuz Frankfurt.

Frankfurt - Frankfurt braucht dringend Wohnraum und will für 30.000 Menschen einen neuen Stadtteil im Nordwesten auf beiden Seiten der Autobahn 5 bauen. In der kommenden Woche soll es darüber Gespräche zwischen der Stadt und dem Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main geben.

Das undatierte Handout zeigt den Lageplan des Main-Taunus-Zentrums (MTZ).

Dieser wiederum hat jüngst vorgeschlagen, am Main-Taunus-Zentrum (MTZ) an der Autobahn 66 ein neues Wohngebiet für 6000 Menschen zu errichten. Das 70 Hektar große Gebiet an dem Einkaufscenter betrifft die Gemarkungen der Gemeinden Sulzbach, Liederbach und Frankfurt. Der Regionalverband will das Areal in den Regionalen Flächennutzungsplan aufnehmen. Am Freitag (22. Juni) will der Verband, in dem 75 Kommunen aus der Region kooperieren, erste Vorschläge zur öffentlichen Verkehrsverbindung des geplanten Siedlungsprojekts am MTZ vorstellen. Diese hat das Planungsbüro von Albert Speer erarbeitet.

Frankfurt hat Vorbehalte gegen das Projekt, weil es vom MTZ keine Schienenanbindung ins Zentrum gibt. Die Stadt will auf alle Fälle an ihrem Plan festhalten, auf beiden Seiten der A5 im Nordwesten zwischen Steinbach und Oberursel einen Stadtteil mit rund 12.000 Wohnungen zu bauen. Das Baugebiet liegt zwar allein auf Frankfurter Gemarkung. Doch gegen das Projekt mobilisieren angrenzende Gemeinden. Für den 19. August hat die CDU im Hochtaunus zu einem Protest-Sternmarsch aufgerufen. (dpa)

The Beatles im Main-Taunus-Zentrum

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