Mordprozess in Frankfurt gestartet

Ehefrau mit 25 Messerstichen getötet

Frankfurt - Weil er seine Ehefrau mit 25 Messerstichen getötet haben soll, muss sich ein 41-Jähriger seit Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt wegen Mordes verantworten.

Laut Anklage spielte sich die Bluttat Ende Oktober vergangenen Jahres in der Wohnung der Eheleute in Oberursel (Hoch-Taunus-Kreis) ab. Während der aus Serbien stammende Ehemann in der Küche auf die schreiende Frau eingestochen haben soll, befanden sich die beiden gemeinsamen Kinder sowie ein Neffe im Wohnzimmer. Die Frau starb noch am Tatort an ihren schweren Verletzungen. Am ersten Verhandlungstag wurde lediglich die Anklage verlesen. Die Staatsanwaltschaft geht dabei von den Mordmerkmalen der Heimtücke und der niedrigen Beweggründe aus.

Bereits kurz nach seiner Festnahme hatte der Angeklagte die Tat bei der Polizei eingeräumt. Er habe erklärt, die Frau sei ihm untreu gewesen. Laut Anklage bedrohte der Mann nach der Messerattacke auch die Kinder im Nebenzimmer und verbot ihnen, die Polizei zu rufen. Die Schwurgerichtskammer will den Prozess Mitte September fortsetzen. Der Angeklagte kündigte dazu eine umfassende Einlassung an. Ende September soll nach vier Verhandlungstagen das Urteil verkündet werden. (dpa)

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