Beim Bauen Grenzen des Wachstums

Einwohner: Frankfurt und Offenbach wachsen am stärksten

Frankfurt - Im Großraum Rhein-Main ist Frankfurt mit seinen derzeit rund 750.000 Einwohnern in den vergangenen Jahren am stärksten gewachsen. Zwischen 2012 und 2016 legte die Metropole um 7,1 Prozent zu. Dahinter kommen Offenbach (6,5), Darmstadt (6,4) und Mainz (5,3 Prozent).

Dies geht aus Daten hervor, die die Stadt Frankfurt heute zur "Metropolregion Frankfurt/RheinMain" vorlegte. Diese reicht von Unterfranken bis nach Rheinhessen (inklusive Worms/Mainz) und umfasst 5,721 Millionen Menschen - ein Zuwachs von 3,7 Prozent. Einwohner verloren haben allein der Vogelsberg- und der Odenwaldkreis (jeweils minus 0,2 Prozent).

In der Pendler-Hochburg Frankfurt wurde mit einem Brutto-Monatsverdienst von 4085 Euro (2016) im Schnitt am meisten Geld verdient, am wenigsten war es im Kreis Alzey-Worms mit 2783 Euro. Die höchste Arbeitslosenquote hatte Offenbach mit 9,7 Prozent, die niedrigste der unterfränkische Kreis Miltenberg mit 2,9 Prozent.

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Von den knapp 16.500 neu gebauten Wohnungen in der ganzen Region wurden 2016 mehr als 20 Prozent allein in Frankfurt errichtet. Frankfurts Baudezernent Jan Schneider (CDU) wertete dies als Erfolg, sieht jedoch in der Stadt wegen der hohen Bevölkerungsdichte beim Bauen zunehmend die Grenzen des Wachstums erreich. Bei diesem brennenden Problem sei auch die Region gefordert. (dpa)

Rubriklistenbild: © dpa

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