Erneute Gaststätten-Kontrollen in der Innenstadt

Hygienemängel: Ordnungsamt schließt fünf Betriebe

Frankfurt - 20 Lokalitäten kontrollieren Polizei und Ordnungsamt, fünf Betriebe müssen anschließend sofort schließen. Dies sind nicht die ersten solcher Fälle in den vergangenen Monaten.

Insgesamt 20 Lokalitäten in der Innenstadt haben das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt und die Polizei kontrolliert. Bei fünf Betrieben fand sich keine Beanstandung, fünf weitere mussten jedoch sofort geschlossen werden. Eklatante Hygienemängel, verschlossene Notausgänge, desolate Räumlichkeiten, nicht genehmigte Erweiterungen und Schädlingsbefall führten zu den Schließungen. Bei den übrigen zehn Lokalen blieb es bei Verwarnungen und Bußgeldern wegen kleinerer Mängel. Neben den Gaststätten kontrollierten die eingesetzten Kräfte auch insgesamt 216 Menschen.

Lesen Sie dazu auch:

Massive Hygiene-Mängel: Ekel-Lokale geschlossen

Stadt macht erneut drei Ekel-Lokale dicht

Ordnungsamt schließt fünf Ekel-Betriebe

Wie die Stadt heute berichtete, musste ein Haftbefehl vollstreckt werden. Zudem gab es einige Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz. Außerdem wurden Messer, nicht erlaubte Pfeffersprays sowie Betäubungsmittel sichergestellt. Frankfurts Stadtrat Markus Frank äußerte sich wie folgt: „Unsere Vorgehensweise erweist sich als erfolgreich und zielführend. Die Kontrollen und das vorbeugende Informieren der Betreiber im Sinne des Verbraucherschutzes scheinen sich langsam auszuzahlen.“ Der aktuelle Vorstoß von Polizei und Ordnungsamt war nicht der erste in den vergangenen Monaten. Immer wieder wurden zuletzt Gaststätten kontrolliert und dicht gemacht. „Ich freue mich sehr, dass wir diesmal auch Lokale ohne Beanstandungen gefunden haben. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagte Sicherheitsdezernent Frank und fügte an: „Wir werden derlei Kontrollen neben der täglichen Arbeit auch weiterhin durchführen, um die Verbraucher auch zukünftig bestmöglich zu schützen.“

Ekel-Horror am Hotelbuffet

dani

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare