Brutaler Besuch

23-jähriger Enkel greift seine Oma mit Küchenmesser an

Frankfurt - Ein 23-jähriger Obdachloser stattet seiner Großmutter einen Besuch der brutalen Art ab. Unter Drogeneinfluss greift er die Seniorin an und verletzt sie mit einem Küchenmesser schwer. Auch vor dem eintreffenden Polizeihund macht er keinen Halt.

Wie die Polizei berichtete, hämmerte der junge Mann gestern Nachmittag gegen 14.45 Uhr solange gegen die Wohnungstür seiner Großmutter in der Ringelstraße, bis sie ihn schließlich herein ließ. Dort schlug der vermutlich unter Drogeneinfluss stehende Enkel auf die alte Dame ein und verletzte sie unter verbalen Drohungen mit einem Küchenmesser. Der 81-Jährigen gelang es letztendlich, in die Wohnung ihrer Nachbarin zu flüchten. Ihr Enkel floh aus der Wohnung, bevor die Polizei dort eintraf.

Die Seniorin wurde mit Schnittwunden und Prellungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Polizeibeamte nahmen den 23-Jährigen gegen 19 Uhr in der Otto-Meßmer-Straße fest. Laut Polizei leistete der junge Mann heftigen Widerstand, sodass ihm mehrfach der Einsatz des Diensthundes angedroht wurde. Da er nicht aufhörte nach den Beamten zu treten und zu schlagen, setzten sie ihn schließlich ein.

Nach Angaben der Beamten griff der Festgenommene auch den Polizeihund an und versuchte ihn zu würgen. Dabei fügte sich der Tatverdächtige selbst leichte Verletzungen zu. Die Beamten und der Diensthund blieben unverletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen. Nach einer ambulanten Behandlung in einem Krankenhaus wurde der wohnsitzlose 23-Jährige in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt verbracht. Heute wird er dem Haftrichter vorgeführt. (tas)

Staatsanwälte vermuten keinen Terror hinter IC-Messerangriff

Rubriklistenbild: © dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion