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Flughafen Frankfurt: Fraport nennt Zeitpunkt für Eröffnung von Terminal 3

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Von: Isabel Wetzel

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Ein Flieger der Ryanair am Flughafen Frankfurt. Dieses Bild wird es schon bald nicht mehr zu sehen geben.
Ein Flieger der Ryanair am Flughafen Frankfurt. Dieses Bild wird es schon bald nicht mehr zu sehen geben. (Archivbild) © Andreas Arnold/dpa

Ende März verlässt der irische Billigflieger Ryanair Frankfurt. Flughafen-Betreiber Fraport sieht darin keinen Einfluss auf die Pläne für Terminal 3. 

Frankfurt – Am Flughafen Frankfurt* wird fleißig gebaut. Das erste Teilstück des neuen Terminal 3* ist so gut wie fertig und soll der Fraport schon bald schlüsselfertig übergeben werden. Für den Flugsteig G, der explizit auf die Bedürfnisse von Direktfluganbietern abzielt, bricht jetzt mit dem Abgang der irischen Fluggesellschaft Ryanair vom Flughafen Frankfurt allerdings ein wichtiger Kunde weg.

Der Billigflieger hatte Anfang Januar mitgeteilt, dass die fünf Flugzeuge, die derzeit noch in Frankfurt* stationiert sind, zum Flugplanwechsel am 31. März auf günstigere Flughäfen verteilt werden sollen. Als Grund für den Rückzug von Deutschlands größtem Flughafen nannte Ryanair die Start- und Landegebühren, die die Fraport zum Jahreswechsel noch einmal angehoben hatte.

Ryanair verlässt Flughafen Frankfurt: „Auf Veränderungen eingestellt“

Die Fraport sieht den Abgang von Ryanair gelassen. Es habe „keinen Einfluss“ auf die Planungen am Terminal 3, erklärte ein Sprecher dem Hessischen Rundfunk (HR). Der Flughafen-Betreiber sei auf „stetige Veränderungen der Kundenstruktur eingestellt“. Welche Kundenstruktur derzeit für den Flugsteig G vorgesehen ist, wollte der Fraport-Sprecher allerdings noch nicht verraten.

Im September 2021 hatte das Unternehmen die Eröffnung des Flugsteigs erst einmal auf Eis gelegt*. Grund dafür war die fehlende Nachfrage in der Corona-Pandemie*. Aktuell gehe man bei der Fraport davon aus, bis 2026 wieder auf das Niveau vor der Krise zu kommen, sagte der Sprecher dem HR. Erst dann wolle man Terminal 3 in Betrieb nehmen – inklusive Flugsteig G. Prinzipiell könne der dann auch von jeder Airline genutzt werden, über potenzielle Verträge sei noch nicht entschieden. (iwe) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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