Bau soll Mitte 2018 beginnen

Initiativen kritisieren Bauantrag für Flugsteig G 

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Frankfurt - Die Frankfurter Bürgerinitiativen (FBI) zweifeln die Rechtmäßigkeit des von Flughafenbetreiber Fraport eingereichten Bauantrags für den Flugsteig G in Terminal 3 an.

Fraport wolle mit der Ankündigung eines weiteren Bauantrags für den vorgezogenen Billigflieger-Flugsteig Fakten schaffen, ohne eine entsprechende Genehmigung gemäß Planfeststellungsbeschluss (PFB) vorweisen zu können, teilten die FBI mit. Eine solche dürfe es nur geben, wenn „sichergestellt ist, dass die im PFB verfügten Erschließungseinrichtungen – ein leistungsfähiges Passagier-Transport-System, Gepäckförderanlagen und die landseitige Erschließung in Zeppelinheim an das Autobahn- und S-Bahn-Netz – gebrauchsfertig sind. “ Eine Anbindung des Passagier-Transport-Systems an den Fernbahnhof in Terminal 1 sei zudem „zwingende Nebenbedingung“ für eine Inbetriebnahme. Zu überprüfen sei auch, ob die beabsichtigte bauliche Nutzung den Vorgaben entspreche und ob die im PFB zur Erhaltung und Stärkung der Drehkreuzfunktion vorgegebene „Minimal-Connecting-Time“ von 45 Minuten ohne Buspendelverkehr auf dem Vorfeld eingehalten werden könne.

Fraport hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass ein Bauantrag für den sogenannten Flugsteig G beim Bauamt der Stadt Frankfurt eingereicht worden sei. Der Bau soll Mitte 2018 beginnen. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2020 geplant. Dann soll der Flugsteig bereits die Abfertigung von vier bis fünf Millionen Passagieren pro Jahr ermöglichen. (cm)

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