Wirtschaftsmetropole mit demokratischer Tradition

Frankfurt: Mehr als nur Hochhäuser

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Frankfurt ist berühmt für seine Banken und Hochhäuser. Aber Mainhattan hat weitaus mehr zu bieten: Literatur, Kultur, internationaler Handel.
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Frankfurt ist berühmt für seine Banken und Hochhäuser. Aber Mainhattan hat weitaus mehr zu bieten: Literatur, Kultur, internationaler Handel.
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Frankfurt ist berühmt für seine Banken und Hochhäuser. Aber Mainhattan hat weitaus mehr zu bieten: Literatur, Kultur, internationaler Handel.
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Frankfurt ist berühmt für seine Banken und Hochhäuser. Aber Mainhattan hat weitaus mehr zu bieten: Literatur, Kultur, internationaler Handel.

Frankfurt - Frankfurt gilt als einzige deutsche Großstadt mit einer nennenswerten Hochhaus-Skyline. Doch die Stadt am Main hat noch mehr zu bieten - hier eine Auswahl:

Bankenstadt:Für die Finanzwelt verkörpert Frankfurt Bankentürme und Währungshüter: die Mainmetropole ist unter anderem Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB), der Deutschen Bank und der Commerzbank. Zahlreiche weitere Banken und Finanzinstitute sind hier mit markanten Hochhäusern vertreten.

Paulskirche: Verfassungsrechtler und Historiker verbinden mit Frankfurt dagegen eher demokratische Traditionen. Die Frankfurter Paulskirche war 1848 Sitz der Nationalversammlung, die im März 1849 die erste deutsche Verfassung verabschiedete.

Stadt der Literatur: Literarische Schöngeister kennen Frankfurt wiederum als Stadt Goethes, nach dem heute die Universität der Stadt benannt ist. Auch als Handels- und Messestadt hat Frankfurt eine jahrhundertelange Tradition. Herausragende Bedeutung für die Literatur- und Verlagswelt hat die Frankfurter Buchmesse als weltweit wichtiger Treffpunkt der Branche.

International: International und vielfältig war die Handelsstadt schon immer. Das gilt umso mehr im Zeitalter von Globalisierung und internationaler Migration. Rund 170 Nationalitäten sind in der Stadt vertreten, etwa ein Viertel der fast 740 000 Einwohner (offizieller Stand Juni 2017) hat keinen deutschen Pass. In einigen Stadtteilen hat bereits mehr als die Hälfte der Einwohner ausländische Wurzeln - Tendenz steigend.

Keine Hauptstadt: Obwohl wirtschaftlicher Mittelpunkt und größte Stadt Hessens, ist nicht Frankfurt Landeshauptstadt geworden, sondern das deutlich kleinere Wiesbaden. Das lag nicht nur daran, dass Wiesbaden im Zweiten Weltkrieg deutlich weniger zerstört wurde als Frankfurt. Frankfurt hatte zudem Ambitionen, bei der Gründung der Bundesrepublik Bundeshauptstadt zu werden. Doch trotz des schon damals an Bedeutung gewinnenden Flughafens: Den Zuschlag bekam die rheinische Kleinstadt Bonn.

Wachstum: Ob tatsächlich viele Banker im Zuge des Brexit von London nach Frankfurt ziehen werden, bleibt abzuwarten. Doch die Bevölkerungszahl der Stadt wächst so oder so. Jährlich ziehen nach Schätzungen der städtischen Statistiker etwa 15.000 Menschen nach Frankfurt - das zeigt sich auch bei der Oberbürgermeisterwahl. Im Vergleich zu 2012 gibt es knapp 40.000 Wahlberechtigte mehr.

Gefühlte Millionenstadt: Wahrscheinlich wäre die Frankfurter Stadtbevölkerung noch größer, wenn alle Zuzugswilligen eine - bezahlbare - Wohnung finden würden. So bleibt vielen nur die tägliche Pendelei vom Wohnort im Umland oder auch von weiter weg zum Arbeitsplatz in Frankfurt. Täglich kommen so rund 350.000 Menschen in die Stadt - und machen Frankfurt mit seinen fast 740.000 Einwohnern zumindest tagsüber zur Millionenstadt. (dpa)

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