Dreister Betrüger

Prozess um Betrug mit "Freibier"-Banknoten vertagt

Frankfurt/Main - Weil der Angeklagte unmittelbar vor Prozessbeginn in ein Krankenhaus gebracht wurde, ist das Strafverfahren um einen dreisten Betrug bei einem Geldwechselgeschäft am Montag vom Amtsgericht Frankfurt vertagt worden.

Laut Anklage soll der Mann im Zusammenhang mit einem Autogeschäft einem Geschäftspartner in Aussicht gestellt haben, dass er ihm 140.000 Schweizer Franken im Tausch gegen 120.000 Euro aushändigt. Als der Empfänger der Schweizer Banknoten in dem Umschlag nachsah, habe er feststellen müssen, dass es sich beim Großteil der Scheine lediglich um Spielgeld mit der Aufschrift "Freibier" handelte. Echt waren nur vier Scheine im Nennwert von 400 Franken. Das Geld stammte offenbar aus einem Geschäft mit hochpreisigen Fahrzeugen. Dem Vernehmen nach hatte sich der Angeklagte trotz seiner polnischen Herkunft als orientalischer Geschäftsmann ausgegeben.

Die Polizei war ihm auf die Spur gekommen, als verschiedene Mobilfunkgespräche mit anderen Geschäftspartnern und möglicherweise Geschädigten ausgewertet wurden und einer davon das Kfz-Kennzeichen des in Nordrhein-Westfalen wohnenden Mannes wusste. Ein neuer Prozesstermin steht nach Mitteilung des Gerichts noch nicht fest. (dpa)

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Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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