Versuchte Tötung

Bahnhofsviertel: Männer geraten in Streit vor einem Hostel - plötzlich zückt einer von ihnen ein Messer

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Bei einer Messerstecherei im Bahnhofsviertel am Hauptbahnhof Frankfurt ist ein Mann schwer verletzt worden. 

Im Bahnhofsviertel in Frankfurt eskaliert ein Streit: Ein Mann zückt ein Messer und sticht zu. Die Polizei schnappt ihn – lässt ihn aber kurz darauf laufen. 

  • Messerstecherei im Bahnhofsviertel beim Hauptbahnhof Frankfurt
  • Ein Mann erleidet schwere Schnitt- und Stichverletzungen 
  • Die Polizei Frankfurt ermittelt wegen versuchter Tötung – lässt den Tatverdächtigen aber laufen

Frankfurt – Bei einer Messerstecherei im Bahnhofsviertel am Hauptbahnhof Frankfurt ist ein 24 Jahre alter Mann schwer verletzt worden. Die Polizei Frankfurt ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Kurze Zeit nach der Tat am Samstag (15.02.2020) nahm die Kripo einen Verdächtigen fest. Der 29 Jahre alte Mann wurde mittlerweile auf Anweisung des Staatsanwalts wieder freigelassen. Er soll in Notwehr gehandelt haben. 

Hauptbahnhof Frankfurt: Mann im Bahnhofsviertel mit Messer auf offener Straße niedergestochen

Der mutmaßliche Messerstecher war gegen 13.05 Uhr vor einem Hostel auf der Münchener Straße im Bahnhofsviertel mit zwei anderen Männern in Streit geraten. Zu dessen Hintergrund konnte die Polizei Frankfurt zunächst keine Angaben machen.

Sicher scheint: Es kam zur Eskalation am Hauptbahnhof Frankfurt. Im Zuge der Auseinandersetzung soll der Tatverdächtige seinen Kontrahenten auf offener Straße Stich- und Schnittverletzungen zugefügt haben. Einer der beiden, ein 24-Jähriger, wurde aufgrund der Schwere seiner Verletzungen an Oberkörper und Armen in ein Krankenhaus in Frankfurt gebracht. Der andere, ein 29-Jähriger, erlitt leichte Verletzungen. 

Hauptbahnhof Frankfurt: Polizei schnappt Messer-Mann im Bahnhofsviertel

Die Polizei Frankfurt leitete sofort nach der Messerstecherei im Bahnhofsviertel am H auptbahnhof Frankfurt die Fahndung ein. Lange mussten die Ermittler nicht suchen: Der Tatverdächtige war in ein Zimmer des Hostels geflüchtet. Dort griffen ihn die Polizisten auf und stellten auch die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer, sicher. 

Der Festgenommene kam zunächst in eine der Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt. Wenig später wurde er wieder entlassen. „Umfangreiche Ermittlungen“ hätten Anhaltspunkte ergeben, dass der 29-Jährige in Notwehr gehandelt habe, hieß es dazu von der Polizei. Der für die Haft zuständige Staatsanwalt habe daraufhin die Entlassung verfügt. 

Bahnhofsviertel: Mit Messer zugestochen – Notwehr? Polizei Frankfurt ermittelt

Details zu der mutmaßlichen Notwehr und dem Tatgeschehen konnte die Polizei Frankfurt auf Anfrage zunächst nicht nennen. Es laufen die Befragungen von Zeugen, sagte ein Sprecher.

Immer wieder kommt es in dem berüchtigten Stadtviertel am Hauptbahnhof Frankfurt* zu Überfällen, Messerstechereien und anderen Gewaltdelikten. Vor einigen Wochen wurde beispielsweise vor einem Casino einer junger Mann mit einer Eisenstange bewusstlos geschlagen. Ein seltsamer Diebstahl ereignete sich in einer S-Bahn in Frankfurt. Nachdem der Dieb einer Frau ihr Handy gestohlen hatte, nahm er mit ihr Kontakt auf.

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ag 

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