Auch Ärzte und Pflegekräfte betroffen

Norovirus im Bürgerhospital: Verdacht hat sich bestätigt

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Norovirus im Bürgerhospital ausgebrochen

Der Verdacht von Freitag, dass im Frankfurter Bürgerhospital das Norovirus ausgebrochen ist, hat sich nun bestätigt. 

Update, 23. März, 18:45 Uhr:

Seit heute steht fest: Ja, tatsächlich haben sich mehrere Patienten und auch Mitarbeiter im Bürgerhospital Frankfurt mit dem hoch ansteckenden Norovirus infiziert. Bei den 15 möglichen Fällen von Freitag bestätigte sich heute der Verdacht. Trotzdem gibt der Ärztliche Direktor des Bürgerhospitals, Professor Oliver Schwenn, ein Stück weit Entwarnung: „Wir sind für Fälle dieser Art gut vorbereitet und haben mit der Isolationspflege bereits frühzeitig entsprechende Maßnahmen ergriffen, damit sich der Infekt nicht verbreitet. In Anbetracht der vergleichsweisen hohen Anzahl an Fällen ist das logistisch herausfordernder als sonst. Deshalb haben wir uns bereits gestern bei der Rettungsleitstelle abgemeldet“, so Schwann.

Angehörige, die einen Besuch planen, werden gebeten, vorab die Zentrale des Bürgerhospitals (069 1500-0) anzurufen, um sicher zu gehen, dass ein Besuch möglich ist.

Frankfurt - Im Frankfurter Bürgerhospital grassiert seit Freitag der Norovirus. Mehrere Patienten befinden sich in Isolationspflege. Es herrscht Aufnahmestopp für Notfälle. 

Bürgerhospital: Norovirus sorgt für Aufnahmestopp für Notfälle

Im Frankfurter Bürgerhospital leiden seit Freitag Patienten, Ärzte und Pflegekräfte an der akuten Magen-Darm-Krankheit. Vorerst meldete sich die Klinik bei der Leitstelle für Notfälle bis Samstagmittag ab. Das berichtet hessenschau.de.

Das Krankenhaus habe dem städtischen Gesundheitsamt 15 Patienten angezeigt, die von einem Norovirus befallen sind oder bei denen der Verdacht auf eine Erkrankung bestehe.

Aufgrund der ansteckenden Infektionskrankheit herrscht Aufnahmestopp für Notfälle.

"Die Patienten wurden in die Isolationspflege verlegt", sagte Geschäftsführer Wolfgang Heyl gegenüber dem HR auf Anfrage. Betroffen seien auch sechs Mitarbeiter der Klinik, darunter eine Oberärztin und ein Chefarzt.

Am Samstag werde die Situation neu beurteilt. Danach werde entschieden, ob der Aufnahmestopp für Notfälle noch einmal verlängert werde, sagte Heyl.

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