Staatsanwaltschaft ermittelt

Frankfurter Polizei setzt Taser gegen kranken Mann ein - vier Tage später stirbt er

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Die Polizisten haben mit einem Taser einen kranken Mann in Frankfurt angegriffen.

Ein Einsatz in Frankfurt eskaliert: Zwei Polizisten setzen gegen einen kranken Mann einen Taser ein. Nur wenige Tage später stirbt er.

Frankfurt - Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei Frankfurter Polizisten wegen des Verdachts auf Körperverletzung mit Todesfolge im Amt. Vier Tage, nachdem die beiden Beamten einen sogenannten Taser gegen einen Kranken eingesetzt hatten, sei der Mann gestorben, hieß es am Montag. Es handelt sich dabei um Elektroschockpistolen, die nach erfolgreichen Tests derzeit bei der hessischen Polizei eingeführt werden.

Laut Staatsanwaltschaft war der Mann Diabetiker. Der 49-Jährige habe unter starkem Übergewicht und einer psychischem Erkrankung gelitten. Die Polizisten seien am 30. April von einem Notarzt in die Wohnung des Mannes in Frankfurt gerufen worden.

Mann wehrt sich gegen Polizisten - diese greifen zum Taser

Er habe sich aggressiv gegen die Einnahme dringend nötiger Medikamente gewehrt - also hätten die Beamten ihn mit einem sogenannten Taser ruhig stellen wollen. Nach dem Stromstoß sei der Mann kollabiert, habe sich übergeben und sei in die Uniklinik gebracht worden. Dort sei er wenige Tage später an einer Lungenentzündung und Blutvergiftung gestorben. (dpa)

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