Überwiegende Teil macht Probleme

Schwierige Hunde in Tierheimen: „Die Quote ist schon hoch“

Frankfurt - Die Tierheime in Hessen haben immer häufiger mit Hunden zu tun, die Probleme machen und auch beißen. Auch in Frankfurt kennt man den Anstieg der Zahlen.

„Der überwiegende Teil der Hunde, der abgegeben wird, ist schwierig“, sagte die zweite Vorsitzende des Landestierschutzverbandes, Ute Heberer. „Nur ganz wenige Hunde sind unproblematisch.“ Auch das Tierheim Frankfurt kennt das Problem. „Die Quote ist schon hoch“, sagte Pflegerin Sabine Urbainsky. „Das geht durch die Bank. Es gibt auch kleine Hunde, die beißen.“

Der Deutsche Tierschutzbund sieht die Situation auch bundesweit als Problem und bietet wie der Landestierschutzverband Fortbildungen für den Umgang mit schwierigen Hunden an. „Manche Hunde sind schnell wieder verträglich, mitunter ist es auch eine Lebensaufgabe“, beschrieb Heberer die Lage. Eine Ursache des Problems: Besitzer seien häufig nicht in der Lage, den Vierbeinern Grenzen zu setzen. Ähnlich sieht es auch Herbert Heurich, der Vorsitzende des Tierheims Fulda. „Tiere werden gerne verwöhnt und verhätschelt“, sagte der 69-Jährige. „Hunde müssen aber auch geführt werden.“ (dpa)

Tieren ein neues Zuhause schenken: Adoptieren oder kaufen? 

Rubriklistenbild: © dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare