Radklassiker „Eschborn – Frankfurt“

Am 1. Mai geht’s auf die Piste

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Frankfurt/Eschborn - „Und der Sieger heißt . . . . “ Wie in den zurückliegenden Jahren fällt auch an diesem 1. Mai die Entscheidung an der Alten Oper. Diesem Punkt bewegen sie sich mit aller Kraft entgegen, die Profis von „Eschborn – Frankfurt“. Von Michael Eschenauer 

So lautet der neue Name des traditionellen Radrennens, das einst „Rund um den Henninger-Turm“ hieß. Etwa 6000 Radrennfahrer haben sich angemeldet zu den 17 Rennen, die in Frankfurt und im Taunus stattfinden. Angeboten werden auch Wettbewerbe für Inline-Skater. Außerdem gibt es einen Rundkurs an der Alten Oper, auf dem sich Kinder und Jugendliche miteinander messen können. Die „Jedermänner“, also die Breitensportler, können sich unter den Distanzen von 50, 90 und 105 Kilometern die passende aussuchen. Ihre Touren gehen von Eschborn in den Taunus.

Für die Profis fällt der Startschuss am Renn-Dienstag um 12 Uhr an der Elly-Beinhorn-Straße in Eschborn. Der Sieger sollte gegen 17.15 Uhr die Ziellinie an der Alten Oper passieren. 140 Fahrer aus 20 Teams sind gemeldet. Auf sie wartet eine Strecke von 212,5 Kilometern mit schweißtreibenden 3500 Höhenmetern. Allerdings passiert das Rennfeld weniger Kommunen als früher. Ausgespart werden Eppstein, Hofheim und Bad Soden. Spektakuläre Punkte müssen gleich mehrfach bewältigt werden – zum Beispiel die Höhe in Ruppertshain (dreimal) und die kräftezehrende Steigung Mammolshainer Berg (viermal). Die Billtalhöhe ist nach sieben Jahren Pause wieder Teil der Strecke und wird gleich zweimal überquert, die Zielanfahrt führt über den Hainer Weg, der bis 2001 die Zielgerade des Rennens war.

Die Rennfelder werden durch Motorradstaffeln der Polizei begleitet. Durch sogenannte Flaggenfahrzeuge wird der Verkehr auf der Strecke für die Allgemeinheit gesperrt (Flagge rot), beziehungsweise wieder freigegeben (Flagge grün).

Eine Querung der Strecke ist an zahlreichen Stellen möglich. Die Sperrzeiten sind je nach Örtlichkeit unterschiedlich und richten sich nach dem Rennfeld. Auch in diesem Jahr sind zwei Rennzentren eingerichtet, das Rennzentrum am Opernplatz in Frankfurt und das Rennzentrum Camp Phönix auf dem Platz vor Mann Mobilia in Eschborn. In der Frankfurter Innenstadt schlägt das Herz des Radklassikers, denn in der Taunusanlage kommen die Weltklassefahrer ins Ziel, und dort sind auch die Kinder und Jugendlichen aktiv. Auch die Skoda Velotour-Fahrer, die in Eschborn starten, die Skater, Tretrollerfahrer und Handbiker passieren den City-Kurs am Opernplatz. Rund um das Ziel gibt es eine Sport- und Freizeitmesse.

Die meisten Radrennfahrer werden sich im Rennzentrum von Eschborn tummeln, denn von hier aus starten die Top-Teams der Elite, die Skoda Velotour, die U23, Tretrollerfahrer, Handbiker und fast alle Skater. Bis auf die Elite und die U23 kommen in Eschborn alle Radfahrer und alle Aktiven auf Rollen ins Ziel.

Bilder: Radrennen Rund um den Finanzplatz Eschborn - Frankfurt

Im Rennzentrum Opernplatz starten im Laufe des Tages mehrere Nachwuchsrennen auf einem Rundkurs in der Innenstadt von Frankfurt. Dieser Bereich ist für den Verkehr ab 6 Uhr bis etwa 18 Uhr voll gesperrt.

RMV und die Verkehrsgesellschaft traffiQ empfehlen, S-Bahnen und U-Bahnen zu nutzen. Denn die S-Bahnen verkehren ungehindert und nach Fahrplan, bei den U-Bahnen gibt es nur bei zwei Linien (U2 und U3) außerhalb Frankfurts Einschränkungen.

Da erfahrungsgemäß besonders viele Menschen den öffentlichen Nahverkehr in Richtung Eschborn nutzen – hier empfehlen sich besonders S3 und S4 – sollten Fahrgäste ausreichend Zeit einplanen. Der Zielbereich an der Alten Oper ist gut mit S- und U-Bahn zu erreichen. Er ist weiträumig abgesperrt.

Im Stadtverkehr Frankfurt kommt es bereits ab Sonntag zu Umleitungen. Insbesondere rund um die Alte Oper sind bereits am 30. April Sperrmaßnahmen notwendig. Betroffen sind unter anderem die Taunusanlage und die Bockenheimer Anlage. Rund um die Rennstrecken in den Landkreisen Main-Taunus, Hochtaunus und Rheingau-Taunus müssen Besucher und andere Verkehrsteilnehmer von 8:45 bis 16 Uhr mit teilweise längerfristigen Sperrungen rechnen. Die Polizei rät, sich bei Fahrten nach den Rennverläufen zu richten und Wartezeiten einzuplanen. Zuschauer mit Autos sollten die ausgewiesenen Parkplätze benutzen. Besonders im Streckenbereich des Taunus dürfen Fahrzeuge unter keinen Umständen am Straßenrand geparkt werden. Hilfreich kann es auch sein, die Verkehrsnachrichten im Radio zu verfolgen. Insgesamt empfiehlt die Polizei, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Zu den Querungsmöglichkeiten und den Sperrzeiten finden sich Infos auf der Homepage des Veranstalters unter www.eschborn-frankfurt.de.

Weitere Informationen über Verkehrssperren gibt es über das Bürgertelefon. Vom 28. April bis 30. April von 9 bis 20 Uhr und am 1. Mai von 7 bis 19 Uhr: 069-68607042 oder 0160/25 61 658

Generelle Informationen sind zu finden unter

www.eschborn.de

www.mainziel.de

Informationen über Fahrplanänderungen im Nahverkehr gibt es hier im Überblick.

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