Fahrlässige Körperverletzung

Beim Streicheln: Hund beißt Fünfjährigem ins Gesicht

Frankfurt - Erneut beißt ein Hund zu: Ein Fünfjähriger erleidet Verletzungen im Gesicht, als er einen Mischling im Heinrich-Kraft-Park streicheln will.

Gestern Nachmittag gegen 15.30 Uhr spazierte eine 22-jährige Frau mit dem Hund einer Bekannten durch den Heinrich-Kraft-Park. Der nach Angaben der Polizei etwa 50 Zentimeter große Mischling soll dabei nicht angeleint. gewesen sein. Zeitgleich spielte ein Fünfjähriger Junge im Park. Er war mit seinem Vater und dessen Lebensgefährtin unterwegs. Laut Polizei erblickte der Fünfjährige den Hund und wollte ihn streicheln. Nach dem Einverständnis der 22-Jährigen ging er auf den Mischling zu, der ihn daraufhin ins Gesicht biss.

Der Fünfjährige wurde umgehend ärztlich behandelt und konnte das Krankenhaus noch am selben Tag verlassen. Die genaue Rasse des Hundes ist der Polizei bisher nicht bekannt. Die Beamten ermitteln nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Immer wieder geraten Fälle, in denen Hunde zubeißen und mitunter Menschen lebensgefährlich verletzen, in die Schlagzeilen. Im April wurde ein f ünfjähriges Mädchen in Rüsselsheim angegriffen. Der prominenteste Fall: Der Kampfhund Chico biss in Hannover seine beiden Halter tot, eine 52 Jahre alte Frau und ihren 27-jährigen Sohn.

Das Thema Hunde wird in der Öffentlichkeit besonders emotional diskutiert. Zur gleichen Zeit entbrannte eine Diskussion um die Leinenpflicht während der Brut- und Setzzeit zum Schutz von Wildtieren. Diese fordern etwa Jäger in Offenbach. Ein Antrag der Grünen in Dreieich scheiterte vergangene Woche im Stadtparlament. (tas)

Hunde aus dem Tierheim nach Hause bringen

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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