Industriepark Wolfgang soll von Ideenbörse profitieren

Interesse gilt schnellen Mobilitätslösungen

Hanau. – Bereits zum vierten Mobility Workshop im Industriepark Wolfgang hatteStandortleiterin Kerstin Oberhaus in dieser Woche eingeladen.

Dabei versuichten die etwas mehr als 40 Gäste die Frage zu beantworten, wie sich nachhaltige und vorbildliche Mobilitätslösungen am Standort zu etablieren lassen. Das bewährte Format: Vertreter der Partnerfirmen am Standort wie Umicore, Saxonia und der Viactiv Krankenkasse sowie Vertreter der Stadt Hanau, der Hanauer Straßenbahn (HSB), Hanau Infrastruktur Service (HIS) und des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) nutzen den Workshop im Industriepark Wolfgang zum Dialog.

Oberhaus sagte: „Wir haben alle gemeinsam eine ganze Menge bewegt in den letzten 18 Monaten.“ Es seien unter anderem E-Ladesäulen installiert und die Anbindung des Standorts an den ÖPNV verbessert worden.

Eine Zusammenstellung vorhandener Pläne, wie zum Beispiel zur Verkehrsentwicklung, Luftreinhaltung, Lärmminderung und Klimaschutz oder auch Radverkehrskonzepte für die Region Frankfurt RheinMain und Hessen soll zukünftig in einer Wissensplattform für alle Akteure verfügbar sein. Diese Arbeitshilfen der Gesellschaft der öffentlichen Hand, der ivm GmbH, sind bereits die Basis für zahlreiche Maßnahmen in der Region Südhessen. „Auch Evonik kann davon profitieren!“, so Stefan Englert, Vorsitzender des Verkehrsausschusses.

In den anschließenden Poster-Sessions gab es Updates zu Entwicklungen zu den Themen ÖPNV, Fahrradinfrastruktur, betrieblichem Gesundheitsmanagement oder E-Mobilität. Dauerbrenner sind Themen wie Sicherheit, Mietkonzepte für Räder und die richtige Motivationsstrategie. Natürlich durfte auch das „Evonik in Motion“ (kurz: eMotion)-Team nicht fehlen. Die Kollegen stellten den aktuellen Stand beim Evonik PendlerPortal und dem Evonik Shuttle Bus vor.

Zudem war das Start-up 25ways eingeladen. Die Plattform bietet schnelle und flexible Lösungen für den Weg zur Arbeit. Danach ging es mit den Mobilitätsprofis aus Hamburg in kleiner Runde richtig zur Sache: Sie führten eine Potenzial-Analyse für den Standort durch und überlegten Szenarien für Bedarfsanalysen und Anwendungstests.

Erika Schulte, Leiterin der Wirtschaftsförderung Hanau, erklärte: „Schon die ersten Ideen und Ergebnisse des Mobilitätsworkshops zeigen, wie die Kommunikation und Zusammenarbeit der Akteure aus Wirtschaft und Stadt Hanau zu konkreten Verbesserungen der Mobilitätsangebote für die Mitarbeiter führt.“ Das erhöhe die Attraktivität des Standortes.  ku

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