Josef umreißt seine Politik

Dezernent will preisgünstigen Wohnraum schaffen

Häuserzeile in Frankfurt: Der neue Planungsdezernent Mike Josef (SPD) will die Wohnraumnot mildern. - Foto: dpa
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Häuserzeile in Frankfurt: Der neue Planungsdezernent Mike Josef (SPD) will die Wohnraumnot mildern.

Frankfurt - Frankfurts neuer Planungsdezernent Mike Josef (SPD) will in der schnell wachsenden Großstadt neue Wohnviertel und mehr sozialen Wohnungsbau schaffen.

„Überall, wo Planungsrecht entsteht, sollen 30 Prozent der Wohnungen geförderter Wohnraum sein“, sagte der SPD-Politiker gestern. Dies müsse zu einer klaren Handlungsrichtlinie werden, die bereits beim Grundstückskauf mit berücksichtigt werde und ohne Ausnahmen gelte. Die geförderten Wohnungen sollten auf diesen Grundstücken und nicht woanders geschaffen werden.

Die Hälfte der geförderten Wohnungen sollen nach dem Willen von Josef Sozialwohnungen sein. Die andere Hälfte könnten nach dem Mittelstands- oder anderen Programmen gefördert werden. 41 Prozent der Haushalte in Frankfurt seien für Sozialwohnungen berechtigt. Die Zahl der Einwohner steige seit 2011 jährlich um rund 15.000 Menschen, dieser Trend setze sich fort. Von den rund 2900 im vergangenen Jahr fertiggestellten Wohnungen seien nur knapp 200 Sozialwohnungen gewesen. Derzeit fehlen 35.000 bis 40.000 Wohnungen. (dpa)

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Mit einer abgerundeten Fassade präsentieren sich die Youniq-Studentenappartments auf dem Riedberg in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler
Sebastian Raisch (l) und Paul Henning stehen vor dem Tresen im Empfangsbereich. Foto: Boris Roessler
Kissen mit Häschenmotiven warten auf den Ledersofas in der Fernsehlounge der Youniq-Studentenappartments auf dem Riedberg in Frankfurt am Main auf Besucher. Foto: Boris Roessler
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