Zusammenhang mit Mordfall Tristan unklar

Keine neuen Erkenntnisse zu Serienmörder Manfred S.

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Pressekonferenz des Landeskriminalamts im Juni 2016 zu dem mutmaßlichen Serienmörder.

Frankfurt - Der Fall des mutmaßlichen Serienmörders Manfred S. hatte im Mai für viele Schlagzeilen gesorgt. Der 2014 gestorbene Rentner aus Schwalbach im Taunus wird verdächtigt, bis zu zehn Menschen aus sadistischen Motiven ermordet zu haben.

Wesentliche neue Erkenntnisse haben die Ermittler aber auch ein gutes halbes Jahr später noch nicht, wie die Frankfurter Oberstaatsanwältin Nadja Niesen sagte. Die Ermittler schließen nicht aus, dass es möglicherweise noch mehr Opfer gibt und S. einen Mittäter oder Mitwisser hatte.

Hinweise, dass der 1998 getötete Frankfurter Schüler Tristan unter den Opfern gewesen sein könnte, haben sich bislang nicht bestätigt. Die Untersuchung einer Klarinette des Hobbymusikers S. habe ihn bisher nicht überführen können, sagte Niesen.

Alles zu dem Serienmörder aus Hessen

In einem Heft des 13-Jährigen war ein blutiger Fingerabdruck gefunden worden, der dem Verdächtigen aber mit Hilfe des Instruments nicht zugeordnet werden konnte. Auch die Überprüfung von rund 220 Hinweisen aus der Bevölkerung erbrachte noch keine heiße Spur. (dpa)

Erste neue Zeugenhinweise zu möglichem Serienmord

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