Al-Wazir kündigt Kompetenzzentrum an

Klimaschutzkonzepte für Flugverkehr

Mit einem Kompetenzzentrum „Klima- und Lärmschutz im Flugverkehr“ will die hessische Landesregierung Konzepte zur Zukunft des Luftverkehrs entwickeln.

Frankfurt – „Hessen und die Rhein-Main-Region profitieren wirtschaftlich vom Frankfurter Flughafen, aber zugleich sind die Belastungen hier auch höher als an jedem anderen Flughafen in Deutschland“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir gestern bei der 250. Sitzung der Frankfurter Fluglärmkommission (FLK).

In dem bundesweit ersten Kompetenzzentrum zum Klima- und Lärmschutz an Flughäfen sollen einer Mitteilung des Ministeriums zufolge Modellprojekte gefördert werden, um den Einsatz synthetischer Kraftstoffe zu untersuchen oder Modellvorhaben zur Intermodalität – also der Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger – zu fördern.

„Wir haben uns wie schon in der letzten Legislaturperiode ein ganzes Bündel von Maßnahmen vorgenommen. Wir wollen, dass veraltete Flugzeuge möglichst bald in Frankfurt nicht mehr starten und landen dürfen“, hieß es vom Ministerium. Zugleich forderte Al-Wazir von der Luftverkehrswirtschaft, die Anstrengungen für den Lärmschutz zu intensivieren. „Die äußerst unbefriedigende Verspätungssituation im letzten Jahr darf sich diesen Sommer nicht wiederholen.“ Vieles deute jedoch derzeit darauf hin, dass erneut ein Chaos-Sommer drohe. „Die bisher ergriffenen Maßnahmen reichen noch nicht aus.“ (ses)

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