Kuriose Tat in Frankfurt

Kioskräuber bedient Kunden während Überfall

Frankfurt - Ein Räuber, der einen Kiosk in Frankfurt überfällt, ist erstmal noch nichts Ungewöhnliches. Dass der Täter dabei aber völlig gelassen einen Kunden bedient, macht den Vorfall gestern dann doch ziemlich kurios.

Es ist etwa 17 Uhr gestern Nachmittag als laut Polizei ein etwa 30 Jahre alter Mann den Kiosk in der Kirchnerstraße betritt. Hier verlangt er zunächst ein Pflaster für seinen vermeintlich verletzten Finger. Eine Angestellte, die zu diesem Zeitpunkt alleine im Laden ist, holt ein solches daraufhin. Der mutmaßliche Räuber allerdings geht um den Tresen herum und bedroht sie mit einer Schere sowie Pfefferspray. Während der Mann aber gerade die Kasse plündert, betritt ein nichtsahnender Kunde den Kiosk und will Zigaretten kaufen. Wie die Polizei weiter berichtet, schlüpft der Räuber jetzt plötzlich in die Rolle des Verkäufers, bedient den Kunden und gibt ihm sogar sein Wechselgeld zurück.

Stutzig wird der Kunde erst, als der „Verkäufer“ noch vor ihm - mit seiner Beute von mehreren hundert Euro im Gepäck - den Laden verlässt. Die echte Mitarbeiterin klärt den verdutzten Mann daraufhin auf, der sogleich die Verfolgung des dreisten Räubers aufnimmt. Allerdings kann der Flüchtige laut Polizei im Getümmel der Innenstadt untertauchen.

Die Ermittler hoffen jetzt, dass vielleicht weitere Zeugen die Tat oder die Verfolgung mitbekommen haben und deshalb weitere Hinweise zu dem mutmaßlichen Räuber geben können. Sie sollen sich unter der Nummer 069/755-53111 melden. (jo)

Kurioser Unfall: Seniorin fährt in Kiosk

Rubriklistenbild: © dpa

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