Urteil in Frankfurt

Mehrjährige Haft nach Serie von Parkhausdiebstählen

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Frankfurt - Nach einer Serie von mindestens zwölf Diebstählen in Frankfurter Parkhäusern ist ein Mann vom Amtsgericht Frankfurt zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden.

Der 50-Jährige hatte gezielt Touristen im Visier, in der Hoffnung, dass diese Wertgegenstände oder Bargeld in ihren Fahrzeugen haben. Mit Hilfe eines Störsenders setzte er die elektronische Türverriegelung außer Betrieb. Nachdem die Autoinsassen das Parkhaus verlassen hatten, konnte der Angeklagte und ein unbekannt gebliebener Mittäter in aller Ruhe die Fahrzeuge nach Diebesbeute durchsuchen.

Ursprünglich ging die Staatsanwaltschaft von 16 Taten mit einer Gesamtbeute im Wert von 120.000 Euro aus. Am Ende blieben zwölf Taten übrig, die Schadenssumme belief sich laut Urteil vom Freitag auf mindestens 41.000 Euro, davon 12.000 Euro Bargeld. Vor Gericht hatte der Angeklagte in der mehrtägigen Beweisaufnahme geschwiegen. Während ihn Gericht und Staatsanwaltschaft für überführt hielen, wollte die Verteidigung einen Freispruch. Drei Monate nach der letzten Tat war der Mann im September vergangenen Jahres bei einer Polizeikontrolle festgenommen worden. (dpa)

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