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Münchner Affenpocken-Patient war auch in Frankfurt

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Diese elektronenmikroskopische Aufnahme aus dem Jahr 2003, die von den Centers for Disease Control and Prevention zur Verfügung gestellt wurde, zeigt ein Affenpockenvirus.
Diese elektronenmikroskopische Aufnahme aus dem Jahr 2003, die von den Centers for Disease Control and Prevention zur Verfügung gestellt wurde, zeigt ein Affenpockenvirus. © Cynthia S. Goldsmith/CDC via AP/dpa/Archivbild

Immer mehr Infektionen mit Affenpocken treten auf, auch in Deutschland ist die Krankheit angekommen. Der erste Infizierte hat sich auch in Frankfurt aufgehalten.

Frankfurt – Beim ersten gemeldeten Affenpocken-Patienten in Deutschland handelt es sich um einen aus Brasilien stammenden 26-Jährigen. Das gab das bayerische Gesundheitsministerium am Freitag bekannt. Er sei von Portugal über Spanien nach Deutschland gereist und seit etwa einer Woche in der bayerischen Landeshauptstadt. Zuvor sei er auch schon in Düsseldorf und Frankfurt am Main gewesen.

Der Patient werde nun auf einer Station der München Klinik Schwabing isoliert, hieß es vom Ministerium. Das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München hatte zuvor informiert, dass es am Donnerstag bei dem Patienten den ersten Affenpocken-Fall in der Bundesrepublik nachgewiesen habe.

Affenpocken-Patient in Deutschland war auch in Frankfurt

„Derzeit werden durch das Gesundheitsreferat der Stadt München weitere enge Kontaktpersonen ermittelt“, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek. „Diese werden ausführlich aufgeklärt und über mögliche Symptome, Hygienemaßnahmen und Übertragungswege informiert.“

Infektionen mit dem Virus werden mittlerweile aus immer mehr Ländern gemeldet. Das Affenpocken-Virus ruft meist nur recht milde Symptome hervor, kann aber auch schwere Verläufe nach sich ziehen. Am stärksten gefährdet für eine Ansteckung sind Experten zufolge Menschen, die sexuelle Kontakte zu vielen verschiedenen Menschen haben. Eigentlich gilt das Virus als wenig ansteckend, bei der derzeitigen Infektionshäufung sind die detaillierten Infektionsketten noch weitgehend unklar. (dpa/red)

Das Affenpocken-Virus hat neben Europa nun auch die USA, Australien und Kanada erreicht.

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