Deutlich mehr Wähler überzeugt

OB-Wahl: Feldmann punktet auch in CDU-Hochburgen

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Amtsinhaber Peter Feldmann (SPD) am Wahlsonntag im Römer.

Frankfurt - Bei der Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt hat der sozialdemokratische Amtsinhaber Peter Feldmann am Sonntag auch in den CDU-Hochburgen deutlich punkten können.

Mit einem vorläufigen Wahlergebnis von 46 Prozent der Stimmen schnitt er zudem deutlich besser ab als seine Partei bei der Kommunalwahl 2016, sagte Baudezernent Jan Schneider (CDU) bei der Vorstellung einer ersten Wahlanalyse am Montag. Auch im Vergleich zur OB-Wahl im Jahr 2012 konnte Feldmann deutlich mehr Wähler überzeugen. Damals erhielt er im ersten Wahlgang 33 Prozent der Wählerstimmen. Wie auch schon 2012 muss sich Feldmann aber erst in einer Stichwahl durchsetzen, um für eine zweite sechsjährige Amtszeit weiter die goldene OB-Kette tragen zu können. Er tritt am 11. März gegen die frühere Finanzstaatssekretärin Bernadette Weyland (CDU) an, die 25,4 Prozent der Stimmen erzielte. In den CDU-Hochburgen kam sie auf 35,5 Prozent, Feldmann hingegen auf 40,4 Prozent. Während Feldmann 41 Stadtteile für sich gewinnen konnte, siegte Weyland lediglich in drei Stadtteilen. (dpa)

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