Feldmann vor Weyland

Liveticker zur OB-Wahl in Frankfurt

OB-Wahl in Frankfurt: Etwa 511.000 Wahlberechtigte können in Frankfurt den Oberbürgermeister wählen. In unserem Liveticker berichten wir am Wahlabend über aktuelle Zahlen. Von Niels Britsch (mit dpa)

  • Zwölf Kandidaten treten bei der OB-Wahl in Frankfurt an, wahlberechtigt sind etwa 511.000 Bürger.
  • Die Wahllokale haben ab 8 Uhr geöffnet, bis 18 Uhr können die Wähler ihre Stimme abgeben.
  • Falls keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erhält, geht es am 11. März in die Stichwahl.
  • Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) stellt sich zur Wiederwahl, die CDU schickt Bernadette Weyland ins Rennen, für die Grünen tritt Nargess Eskandari-Grünberg an, Janine Wissler kandidiert für die Linken, auch die PARTEI und die Freien Wähler stellen einen Kandidaten, außerdem bewerben sich sechs unabhängige Bewerber für das Amt des Oberbürgermeisters.
  • Einen kurzen allgemeinen Überblick zu allen Kandidaten und zu den Ergebnissen der letzten Wahl gibt es hier.

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Allerdings ist die Wahlbeteiligung doch erheblich niedriger als ursprünglich angenommen. Nach ersten Umfragen war die Wahlleitung der Stadt noch von einer Rekordbeteiligung (57,8%) ausgegangen, die tatsächliche Beteiligung lag jedoch nur bei 36,9 Prozent.

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Das vorläufige Endergebnis der OB-Wahl steht fest: 

Peter Feldmann 

SPD

46%

Bernadette Weyland

CDU

25,4%

Nargess Eskandari-Grünberg

Grüne

9,3%

Janine Wissler

Linke

8,8%

Volker Stein

Unabhängig

5,9%

Michael Weingärtner

Freie Wähler

1,5%

Nico Wehnemann

PARTEI

1,1%

Karsten Schloberg

Unabhängig

0,8%

Ming Yang

Unabhängig

0,5%

Felicia Herrschaft

Unabhängig

0,2%

Juli Wünsch

Unabhängig

0,2%

Hein Fischer

Unabhängig

0,1%

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Auf den dritten Platz kommt die grüne Kandidatin Nargess Eskandari-Grünberg vor Janine Wissler (Linke). Es folgen Volker Stein (unabhängiger Kandidat), Michael Weingärtner (Freie Wähler) und Nico Wehnemann (PARTEI), die restlichen Kandidaten landen bei unter einem Prozent der Stimmen.

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In einer ersten Reaktion zeigt sich Peter Feldmann erfreut über die hohe Wahlbeteiligung, eine Stichwahl habe er erwartet, sagt er.

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Inzwischen sind 402 Wahlbezirke ausgezählt, Peter Feldmann wird die absolute Mehrheit verfehlen und muss sich in der Stichwahl am 11. März Bernadette Weyland stellen.

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Im Rennen um Platz drei überholt die Grüne Nargess Eskandari-Grünberg (9,2%) die Linke Janine Wissler (9,1%).

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Die Werte stabilisieren sich, Peter Feldmann wird die absolute Mehrheit höchstwahrscheinlich verfehlen (derzeit 47%), gewinnt den ersten Durchgang aber mit großem Vorsprung vor Bernadette Weyland (24,2%).

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Nun sind etwa dreiviertel der Stimmen ausgezählt, Feldmann (47,2%) liegt weit vor Weyland (24,2%), alles sieht nach einer Stichwahl zwischen den beiden aus.

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Wenn es zur Stichwahl kommt, wird Bernadette Weyland die Herausforderin von Amtsinhaber Peter Feldmann sein.

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Sowohl Janine Wissler als auch Nargess Eskandari-Grünberg können auf 9,1 Prozent der Stimmen zulegen, die CDU-Kandidatin werden sie aber wohl kaum noch einholen können.

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Nun gibt es einen neuen Zwischenstand: Feldmann liegt immer noch mit 47,4 Prozent der Stimmen klar vor Weyland, entfernt sich aber immer mehr von der absoluten Mehrheit.

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Feldmann 47,6%, Weyland 24,1% - das sind die blanken Zahlen nach 290 (von 490) ausgezählten Bezirken.

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Beim Rennen um Platz drei liegen Wissler (Linke) und Eskandari-Grünberg (Grüne) mit je 8,9 Prozent der Stimmen gleichauf.

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Als Wahlsieger steht Peter Feldmann eigentlich so gut wie sicher fest, auch der zweite Platz wird Bernadette Weyland kaum mehr zu nehmen sind. Spannend bleibt die Frage, ob es eine Stichwahl geben wir, derzeit sieht es danach aus - wenn der Amtsinhaber nicht noch einmal zulegen kann.

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Nun ist mehr als die Hälfte der Stimmen ausgezählt, Feldmann entfernt sich immer mehr von der 50%-Grenze, es sieht nach einer Stichwahl zwischen ihm und der CDU-Kandidatin Bernadette Weyland aus.

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Mit 48,3 Prozent würde es aber nicht für die absolute Mehrheit reichen, die Wähler würden in zwei Wochen erneut zur Wahl gebeten werden.

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Fast die Hälfte der Stimmen ist ausgezählt, Peter Feldmann liegt klar vor Bernadette Weyland, derzeit hat er mehr als doppelt so viele Stimmen wie die CDU-Kandidatin.

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Die unabhängigen Kandidaten Ming Yang, Felicia Herrschaft, Karsten Schloberg, Juli Wünsch und Hein Fischer liegen bei unter einem Prozent der Stimmen.

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Michael Weingärtner (Freie Wähler) kommt derzeit auf 1,5 Prozent, Nico Wehnemann (die PARTEI) auf 1,1 Prozent der Stimmen.

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Bei den Kandidaten der kleineren Parteien hat Janine Wissler (Linke) mit 8,2 Prozent die Nase vorne gefolgt von Nargess Eskandari-Grünberg und Volker Stein.

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Nach 144 ausgezählten Wahlbezirken fällt Feldmann wieder knapp unter die 50%-Grenze, er kommt auf 49,5 Prozent der Stimmen, Weyland auf 24 Prozent.

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Sollte sich dieser Trend bestätigen, geht es eigentlich nur noch darum, ob Feldmann die Wahl im ersten Durchgang für sich entscheidet oder ob es eine Stichwahl zwischen ihm und der CDU-Herausforderin geben wird.

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Amtsinhaber Peter Feldmann führt nach 86 ausgezählten Wahlbezirken mit 50 Prozent der Stimmen, mehr als doppelt so viele wie Verfolgerin Bernadette Weyland (22%).

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Die CDU-Kandidatin kann im Vergleich zum ersten Zwischenstand etwas aufholen und kommt auf 25,3 Prozent, gefolgt von Janine Wissler (7,7%), Nargess Eskandari-Grünberg (6,7%) und dem unabhängigen Kandidaten Volker Stein (6,5%).

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Nun sind 44 Wahlbezirke ausgezählt, Feldmann führt mit 49,5 Prozent.

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Auf dem dritten Platz steht nach diesem ersten Zwischenergebnis die Linke Janine Wissler mit 6,2 Prozent der Stimmen, gefolgt von der Grünen Nargess Eskandari-Grünberg (4,3%).

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Allerdings sind erst zehn (von insgesamt 490) Wahllokalen ausgezählt.

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Ein erstes Zwischenergebnis liegt vor: Demnach liegt Amtsinhaber Peter Feldmann mit 56,6 Prozent der Stimmen weit vor Bernadette Weyland (22%).

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Damit liegt die Wahlbeteiligung mehr als 20 Prozentpunkte höher als 2012, damals gaben 37,5 Prozent der Frankfurter ihre Stimme ab. Mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten ist heute zur Wahl gegangen.

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Eines steht fest: Die Wahlbeteiligung ist im Vergleich zur OB-Wahl 2012 enorm gestiegen, sie beträgt 57,8 Prozent. Dieser Wert basiert auf einer Umfrage in neun repräsentativen Wahlbezirken.

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Die Wahllokale haben nun geschlossen, die Auszählung beginnt.

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2012 gab es neun Kandidaten, damals lag CDU-Kandidat Boris Rhein nach dem ersten Durchgang vorne, es reichte allerdings nicht für die absolute Mehrheit der Stimmen. Er unterlag dann in der Stichwahl dem heutigen Oberbürgermeister Peter Feldmann.

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Wird es eine Stichwahl geben? Oder erhält einer der Kandidaten bereits an diesem Sonntag die absolute Mehrheit der Stimmen? Angesicht der vielen Bewerber ist es unwahrscheinlich, dass einer der Bewerber die Wahl bereits im ersten Durchgang für sich entscheidet.

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In einer knappen halben  Stunde schließen die Wahllokale, die ersten Ergebnisse werden gegen 18.45 Uhr erwartet, das vorläufige Endergebnis soll gegen 21 Uhr vorliegen.

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Aussichtsreichste Kandidaten sind die Bewerber der beiden Volksparteien, Bernadette Weyland (CDU) und Peter Feldmann (SPD). Die bisherigen Frankfurter Oberbürgermeister seit dem Kriegsende wurden immer entweder von Christ- oder Sozialdemokraten gestellt. Interessant wird sein, ob sich die derzeit schlechten Umfragewerte der SPD auf das Ergebnis von Oberbürgermeister Feldmann auswirken oder ob er von einem Amtsinhaber-Bonus profitieren kann.

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Andrang an den Wahlurnen trotz Minusgraden: Die Wahllokale haben noch eine Stunde geöffnet, aber es zeichnet sich jetzt schon eine verhältnismäßig hohe Wahlbeteiligung ab. Bis 16 Uhr gaben 46,9 Prozent der Wähler ihre Stimme abgegeben, wie das Wahlamt mitteilte. Zum Vergleich: Im Jahr 2012 hatten um diese Zeit erst 28,6 Prozent der Bürger abgestimmt, am Ende lag die Wahlbeteiligung bei 37,5 Prozent.

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Im Wahlkampf hatten in den vergangenen Monaten neben Bildung und der großen sozialen Kluft in der Stadt vor allem der Mangel bezahlbarer Wohnungen und Mietpreise eine Rolle gespielt.

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Die erste Trend bestätigt sich: Die Wahlbeteiligung bei der OB-Wahl 2018 ist bislang deutlich höher als vor sechs Jahren. Bis 14 Uhr beträgt sie bereits 31,5 Prozent. Im Jahr 2012 hatten um diese Zeit erst 19,4 Prozent der Wähler abgestimmt.

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Bisher ist die Wahlbeteiligung um einiges höher als vor sechs Jahren: Bis 12 Uhr haben 18,3 Prozent der Wähler ihre Stimme abgegeben, wie das Wahlamt mitteilte. Im Jahr 2012 hatten um diese Zeit erst 11 Prozent der Wahlberechtigten abgestimmt.

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Wahlberechtigt sind rund 511.000 Frankfurter, das sind so viele potenzielle Wähler wie nie zuvor bei einer Direktwahl des Frankfurter Oberbürgermeisters. Bei der letzten OB-Wahl im Jahr 2012 hatten sich 37,5 Prozent der Wähler am ersten Durchgang beteiligt.

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Seit 8 Uhr sind die Wahllokale geöffnet. Spannend wird vor allem die Frage sein, ob einer Kandidaten die absolute Mehrheit der Stimmen bekommt. Angesichts der vielen Bewerber ist das jedoch zu bezweifeln.

Rubriklistenbild: © dpa

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