Statistiken zum Urnengang

OB-Wahl: So viel Wahlberechtigte wie noch nie

Frankfurt - Bei der Wahl zum Oberbürgermeister gibt es so viel Wahlberechtigte wie nie zuvor bei einer Frankfurter OB-Wahl.

Rund 511.000 sind bei der Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Das teilte der für die Kommunalstatistik zuständige Stadtrat Jan Schneider mit: „Das ist die höchste Zahl an Wahlberechtigten seit der ersten Direktwahl im Jahr 1995", sagte er. Die tatsächliche Zahl stehe aber erst am Wahlsonntag fest.

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Das sind etwa 46.000 Wahlberechtigte mehr als bei der OB-Wahl vor sechs Jahren, was einem Anstieg von knapp zehn Prozent entspricht. „Dieser hohe Anstieg beruht auf dem starken Bevölkerungswachstum in unserer Stadt“, begründete Schneider den Zuwachs.

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2012 waren 464.173 Bürger wahlberechtigt gewesen, tatsächlich hatten nur 173.722 Frankfurter im ersten Wahlgang ihre Stimme abgegeben, was einer Beteiligung von 37,5 Prozent entsprach. In der Stichwahl war die Wahlbeteiligung dann noch weiter gesunken.

Bei der diesjährigen OB-Wahl sind mehr Frauen wahlberechtigt als Männer: „Mit 50,9 Prozent liegt der Anteil der Frauen nur 1,8 Prozentpunkte über dem der Männer“, erläutert Schneider, der sich eine höhere Wahlbeteiligung als 2012 wünscht: „Nun bleibt zu hoffen, dass sich am 25. Februar ein höherer Anteil der Wahlberechtigten an der Wahl unseres Stadtoberhauptes beteiligt als das noch vor sechs Jahren der Fall war.“ (nb)

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Rubriklistenbild: © dpa

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