Gewerkschaft NGG

Forderung nach „armutsfesten Löhnen“ in Fast-Food-Restaurants 

Die Gewerkschaft NGG setzt sich für höhere Löhne im Fast-Food-Bereich ein (Symbolbild).
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Die Gewerkschaft NGG setzt sich für höhere Löhne im Fast-Food-Bereich ein (Symbolbild).

In Offenbach und im Main-Kinzig-Kreis sollen die Beschäftigten in Fast-Food-Restaurants wie McDonald’s, Burger King & Co. mehr Geld bekommen. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Offenbach/Hanau – „Die Mitarbeiter stehen rund um die Uhr an der Fritteuse oder an der Verkaufstheke – bekommen dafür aber meist nur den Mindestlohn von 9,35 Euro pro Stunde“, erklärte Peter-Martin Cox von der NGG Rhein-Main. Die Gewerkschaft verlangt „armutsfeste Löhne“ von mindestens 12 Euro pro Stunde. Profitieren würden davon auch die Beschäftigten bei Starbucks, KFC, Nordsee, Vapiano, Tank & Rast und Pizza Hut. Hintergrund ist die laufende Tarifrunde zwischen der Gewerkschaft NGG und dem Bundesverband der Systemgastronomie. Die Branche beschäftigt bundesweit rund 120 000 Beschäftigte in 3 000 Restaurants und Cafés. 

„Es ist höchste Zeit, vom Mindestlohn-Image wegzukommen“, so Cox. „Die Menschen haben für ihre harte Arbeit eine faire Bezahlung verdient. “ Aktuell reichten die Löhne kaum, um ohne einen Zweitjob oder staatliche Stütze über die Runden zu kommen. Cox: „Milliardenschwere Konzerne wie McDonald’s zahlen so wenig, dass die Allgemeinheit einspringen muss. Heute müssen die Steuerzahler die Löhne und später die Renten aufstocken, damit das Geld zum Leben reicht – hiermit muss endlich Schluss sein. “  

ku

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